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| 13:36 Uhr

Aus dem Gemeinderat
Bauarbeiten in Halbendorf erfordern Kita-Schließung

 Damit die Feuerwehr nicht bis zum 100. Geburtstag auf ihr neues Fahrzeug warten muss, wird das Gerätehaus statisch ertüchtigt.
Damit die Feuerwehr nicht bis zum 100. Geburtstag auf ihr neues Fahrzeug warten muss, wird das Gerätehaus statisch ertüchtigt. FOTO: Torsten Richter-Zippack
Halbendorf. Fahrzeughalle der Feuerwehr wird statisch verstärkt Von Regina Weiß

Im Sommer muss die Kita Storchennest in Halbendorf für mindestens vier Wochen schließen. Das ist die Konsequenz der Bauarbeiten im angrenzenden Bereich des Feuerwehrgerätehauses. Darüber hat Bürgermeister Helmut Krautz (parteilos) die Gemeinderäte informiert. Ratsmann Jens Hanusch deutete in der Sitzung am Donnerstag an, dass die Eltern alles andere als begeistert sind, dass diese Baumaßnahme den Kitabetrieb lahmlegt. Schon während der umfangreichen Bauarbeiten in der Kindertagesstätte im Jahr 2015 musste ein Auszug in Kauf genommen werden.

Deshalb fordert Hannusch auch, dass der Planer diesmal lieber einmal mehr hinschauen soll, Fundamente und Zwischenwand prüfen soll, ob auch wirklich alles ordentlich tragfähig ist. „Ein Vielleicht können wir uns nicht erlauben, sondern es muss alles vernünftig gemacht werden“, unterstreicht er.

Grund für die längere Schließzeit der Kita ist die Ertüchtigung der Statik der Fahrzeughalle der Feuerwehr. Diese muss so nachgerüstet werden, dass sie ein neues, aber auch schwerers Fahrzeug tragen kann. Derzeit steht im Depot Fahrzeugtechnik mit einem Gewicht von sechs Tonnen. Nachgerüstet wird so, dass künftig 7,5 Tonnen möglich sind.

Das Planungsbüro Frank Meyer aus Weißwasser wird die Planungsleistungen für das Bauprojekt ausführen. Das hat der Gemeinderat am Donnerstag einstimmig beschlossen. Um ein neues Fahrzeug DIN-gerecht unterzubringen, braucht es eine Verstärkung. Dafür sollen zwei Fahrspuren in den Fußboden der Halle (Decke Kellergeschoss) eingezogen werden. Der Umbau wird rund 34 000 Euro kosten, hinzu kommen die Planungskosten.

Helmut Krautz sicherte zu, sobald man über den Fortgang der Arbeiten besser Bescheid wisse, die Eltern und Erzieher zu informieren. Er gab aber auch zu, dass die Unterbringung der Kinder in anderen Einrichtungen der Umgebung schwierig werden wird. „Diese sind alle gut belegt“, so Krautz.