ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 13:50 Uhr

Straßenbau
Illegaler Baustellenverkehr in Weißkeißel keine Seltenheit

 Fachgerecht und mit viel Geschick verlegen Mitarbeiter der Firma Strabag an der Einfahrt nach Kaupen einen Regenwasserabfluss. Im Hintergrund sind Mitarbeiter vom Garten Eden aus Halbendorf dabei einen Haltepunkt für den Busverkehr auszubauen.
Fachgerecht und mit viel Geschick verlegen Mitarbeiter der Firma Strabag an der Einfahrt nach Kaupen einen Regenwasserabfluss. Im Hintergrund sind Mitarbeiter vom Garten Eden aus Halbendorf dabei einen Haltepunkt für den Busverkehr auszubauen. FOTO: Joachim Rehle
Weißkeißel. Noch wird am zweiten Bauabschnitt des Grenzzubringers in Weißkeißel gebaut. Nicht jeder hält sich an die ausgewiesene Umleitung. Von Regina Weiß

Ein gutes Jahr ist es jetzt her, dass am zweiten Bauabschnitt der S 127n (Grenzubringer zur Brücke nach Krauschwitz) in der Ortslage Weißkeißel gebaut wird. Die Geduld der Anwohner, vor allem in Kaupen, und auch mancher Tanktouristen wird seitdem auf eine harte Geduldsprobe gestellt.

Nicht nur, dass längere Umwege in Kauf genommen werden müssen, sorgt auch der illegale Baustellenverkehr für Sorgen. So mancher Verkehrsteilnehmer scheint die Schilder zu übersehen und sucht sich seinen eigenen Weg. „Alle möglichen Nationalitäten haben wir schon auf der Baustelle gesehen“, weiß Mario Brendel, Niederlassungsleiter der ausführenden Firma Strabag, zu berichten. Das ist nicht nur gefährlich für die Kollegen, sondern sorgt auch für Schäden auf der Baustelle. So ist das Planum – der eingeebnete Untergrund für den Straßenkörper – zerstört worden. „Es könnte jemand mit einem Quad oder einem Pkw gewesen sein. Auf alle Fälle war unsere Arbeit in dem Fall umsonst gewesen“, so Brendel weiter.

Rücksichtslosigkeit merken auch die Anwohner. Da werden alle möglichen Wege als Umleitungsstrecken ohne Rücksicht auf Verluste missbraucht.

Doch wie lange braucht es die Umleitung denn überhaupt noch? Laut Isabel Siebert vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) werde die Verkehrsfreigabe des 2,2 Kilometer langen Teilstücks voraussichtlich in der zweiten Juniwoche sein. „Grund sind unvorhergesehene Bauplanverschiebungen“, erläutert die Pressesprecherin auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Bauende mit allen Restleistungen wird voraussichtlich Ende Juni sein. Bei Baubeginn im vergangenen Jahr war von Mai die Rede gewesen.

 Fachgerecht und mit viel Geschick verlegen Mitarbeiter der Firma Strabag an der Einfahrt nach Kaupen einen Regenwasserabfluss. Im Hintergrund sind Mitarbeiter vom Garten Eden aus Halbendorf dabei, einen Haltepunkt für den Busverkehr auszubauen.
Fachgerecht und mit viel Geschick verlegen Mitarbeiter der Firma Strabag an der Einfahrt nach Kaupen einen Regenwasserabfluss. Im Hintergrund sind Mitarbeiter vom Garten Eden aus Halbendorf dabei, einen Haltepunkt für den Busverkehr auszubauen. FOTO: Joachim Rehle