Den Anfang machte die U 20, die zu Hause in der Landau-Halle die Vertretung von BV Zschachwitz und DKS Dresden empfing. Vor dem Spiel gegen die Dreikönigsschule mahnte der Trainer zur Vorsicht, denn die Dresdnerinnen wollten mit einem Sieg ihre Chance wahren. Der Spielbeginn war durch große Nervosität auf beiden Seiten geprägt, so dass der erste Korb für die TSG erst nach sieben Minuten durch Maria Watzlawik fiel. Als Sophia Rißler mit zwei beherzten Aktionen die TSG erstmal in Führung brachte, wa-ren die Mädels endlich im Spiel angekommen. Sie fighteten um jeden Ball in der Defense, begannen endlich auch im Angriff ihr Spiel umzusetzen. Beim Stand von 22:16 ging es in die Halbzeitpause. Im dritten Viertel gelangen den Mädels gerade einmal fünf Punkte, so dass die Gäste mit 27:28 in die letzte Viertelpause gingen. Deutlichen Worten folgten Taten. Angetrieben von Susann Ruhwald und Cindy Marquardt spielten die Mädels Give & Go und Pick & Roll, wie im Training. In der Verteidigung gelang den Osterloh-Zwillingen ein ums andere Mal ein Ballgewinn, dadurch konnten Jana Brosuis und Nicole Ladusch ihre Kontergefahr ausspielen. Am Ende gewannen sie mit 48:44 und sicherten sich somit die Meisterschaft. Im zweiten Spiel gegen BV Zschachwitz ging es nur noch darum, verlustpunktfrei die erste Saisonphase abzuschließen, denn ab Februar geht es um den Bezirkspokal. Nun befreit aufspielend, gelang der U 20 wirklich alles, ob Verteidigung oder Angriff. Sie gewannen klar und deutlich mit 73:37.
Es spielten: Marquardt (19),Melzer (3), Krause (10), Ruhwald (2), Busse (7), Brosius (25), Watzlawik (12), Ladusch (17), Osterloh,L., Schönsee (4), Osterloh, V.(2), Rißler (8), Hoffmann (4).
Fast parallel dazu spielten die Herren in Zittau gegen den Gastgeber und Heidenau. Sie wollten gegen den Tabellenzweiten Zittauer Faclons einen wichtigen Schritt zur Meisterschaft machen, und es gelang ihnen eindrucksvoll, obwohl zwei wichtige Spieler wegen Krankheit ausfielen. Trainer Stephan Wirth veränderte vor Beginn des Spieles die Verteidigung, weil Zittau gefährliche Dreierschützen in seinen Reihen hat, und das war der Schlüssel zum Erfolg. Die Herren ließen nur die schweren Würfe zu und unter den Brettern dominierten Steffen Drunk und der Neuling Tom Sprenger das Geschehen. Diese Stärke nutzten die Basketballer auch im Angriff, wo die zweite Chance zumeist erfolgreich abgeschlossen wurde. Schnelle Pässe und viel Bewegung im Setplay taten ihr übriges. Am Ende gewannen die Herren dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit 53:43.
Im zweiten Spiel des Tages gegen ihren Lieblingsgegner Heidenau (nur eine Niederlage in zwölf Spielen) nutzten sie die Euphorie aus dem Match gegen Zittau und gingen schnell mit 15:5 in Führung. Im zweiten Viertel schlich sich dann aber doch der Schlendrian ein und Heidenau konnte bis zur Halbzeit auf vier Punkte verkürzen. Ursachen waren die Unkonzentriert-heiten im Spielaufbau, die zu dem ein oder anderen unnötigen Ballverlust führten. Nach der Pause dominierte auf beiden Seiten die Defense, wobei auf Boxberger Seite Paul Ganer und Steffen Krollig erwähnt werden müssen, weil sie in der Rückwärtsbewegung immer einen Schritt schneller waren als der Gegner. Nach sieben Minuten im dritten Viertel gelang durch Marcel Richter der erste Korb überhaupt, aber bis zum Viertelende konnte die Mannen um Stephan Wirth den Vorsprung wieder auf neun Punkte ausbauen. Im letzten Spielabschnitt mobilisierten die Basketballherren nochmals alle Kräfte und brannten noch einmal ein wahres Offensivfeuerwerk ab. Am Ende gewannen die Boxberger klar mit 58:38.

Es spielten: Krollig, R. (18), Wirth (11), Ganer (2), Nagajek (2), Richter (10), Winkler (34), Krollig, S. (2), Drunk (21), Sprenger (12), Mattuschka.
Das erfolgreiche Wochenende rundeten die Damen ab, indem sie gegen BC Dresden zweimal gewannen und sich damit den Bezirksmeistertitel sicherten. Sie mussten beide Spiele gewinnen, um im Meisterschaftsrennen zu bleiben. Dementsprechend nervös spielten unsere Basketballdamen. Ganze vier Punkte im ersten Viertel waren die Ausbeute. Die Damen kämpften und gaben sich zu keinem Zeitpunkt geschlagen, aber Dresden schien immer einen Schritt schneller zu sein. Zur Halbzeitpause lagen sie mit 13:24 zurück und der Vorsprung vergrößerte sich im dritten Abschnitt zeitweise auf 16 Punkte, aber in der Schlusssekunde konnte Christin Fuhrmann mit einem so genannten Buzzer Beater auf 22:35 verkürzen. Dann wurde es spannend, denn der Schalter war umgelegt und die Boxbergerinnen trafen nun alles.
In der letzten Spielminute wurde Jana Brosius bei einem Dreierversuch gefoult, und sie bekam drei Freiwürfe zugesprochen, die sie alle verwandelte. Es blieben aber noch vier Punkte Rückstand bei nur noch zwanzig Sekunden. Es musste ein Ballgewinn her, und Dresden tat ihnen den Gefallen mittels eines missglückten Wurfversuchs. Gedankenschnell schnappte sich Jana Brosius den Ball, dribbelte über das Feld und warf einen Dreier.
Aber das Spiel war beendet und die Anzeigetafel zeigte einen Punkt Rückstand auf und es machte sich Enttäuschung bei den Damen breit, aber das Kampfgericht sagte Verlängerung. Auf dem Protokoll stand es 42:42. Für die Dresdner Damen war es der Knackpunkt im Spieltag. Sie bekamen kein Bein mehr auf das Parkett, so dass die TSG mit 52:46 gewann. Im zweiten Spiel hatte Dresden nichts mehr entgegenzusetzen und unsere Basketballerinnen gewannen durch einen klaren 61:38-Erfolg die Bezirksmeisterschaft. (aw)
Es spielten: Marquardt (2), Ladusch (8), Klenner (3), Fuhrmann (17), Brosius (22), Watzlawik (12), Kranz, Thomaschk (17), Krause (14), Troebes (15).