Ein langgehegter Wunsch in Rietschen wird nun Realität. Der Gemeinderat hat dem Einbau eines Fahrstuhls im Fema-Gebäude zugestimmt. Den Zuschlag hat das Dresdener Unternehmen FB-Aufzüge für rund 60 000 Euro erhalten. „Ziel ist es, dass alle Etagen der Fema mit dem neuen Fahrstuhl für Menschen mit einer körperlichen Einschränkungen erreichbar sind“, erklärt Bürgermeister Ralf Brehmer (parteilos).

Ehemaliger Schacht wird genutzt

Robert Meier, WiR-Gemeinderat und beauftragter Planer vom Krauschwitzer Ingenieurbüro Ussath, erklärt, dass „der Fahrstuhl nicht in das Treppenhaus eingebaut wird“. Vielmehr werde der ehemalige Schacht für den Laboraufzug des einstiges Glaswerkes genutzt.

Der neue Fahrstuhl soll zudem nicht nur bei Veranstaltungen genutzt werden, sondern auch der Freien Schule zur Verfügung stehen. Die hat ihr Domizil nämlich ebenfalls in dem Gebäude. Schon einige Jahre fordert die Schule einen solchen Aufzug für den Schulbetrieb und das deutsch-polnische Begegnungszentrum.

EU-Fördermittel zugesagt

Die Gemeinde hatte die Mittel über das EU-Programm Leader beantragt. Die Zusage für die 80-prozentige Förderung hatte Rietschen bereits im Sommer erhalten. Der nun vergebene Auftrag für den Einbau liegt 26 000 Euro unter der Kostenberechnung.