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Sachsen
Bankräuber von Görlitz stellt sich der Polizei

Der Verdächtige wurde am Samstag verhaftet. Er sitzt in U-Haft.
Der Verdächtige wurde am Samstag verhaftet. Er sitzt in U-Haft. FOTO: Frank Hilbert
Gölitz. Zwei Tage nach dem Banküberfall in Görlitz hat sich der Täter gestellt. Am Samstagnachmittag gab er auf und meldete sich bei der Polizei.

Wie die Polizei am Sonntag berichtet, hat sich der 42-Jährige am Samstagnachmittag einer Streife der Bundespolizei an einem Einkaufszentrum an der Nieskyer Straße zu erkennen gegeben. Der Verdächtige sei völlig durchnässt gewesen, berichtet die Polizei.

Am Freitag gegen 11 Uhr soll der Mann eine Sparkassenfiliale überfallen haben. Er sei hinter den Tresen gegangen und habe dort einer Mitarbeiterin eine abgeschlagene Bierflasche an den Hals gehalten und Bargeld gefordert. Mit seiner Beute – laut Polizei ein vierstelliger Betrag – suchte er das Weite. Die Polizei nahm umgehend die Fahndung auf und suchte auch am Samstag im gesamten Stadtgebiet nach dem Verdächtigen.

Dieser gab irgendwann entnervt auf. In einer ersten Vernehmung gestand er den Bankraub. Das Geld will er auf der Flucht verloren haben. Bisher fehlt dazu noch jede Spur. Ein Haftrichter erließ am Sonntagmorgen einen Haftbefehl. „Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt überstellt, aus der er erst vor wenigen Tagen entlassen worden war“, heißt es in einer gemeinsamen Presse-Erklärung von Staatsanwaltschaft und Polizei

(bob)