ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:10 Uhr

Zukunftsprojekt
Bahnverlegung wird vorbereitet

Weißkeißel/Görlitz. Die Bürger werden noch 2018 informiert. Arbeitskreis hat getagt.

(pm/rw) Im eigens dafür gebildeten Arbeitskreis Bahnverlegung des Landkreises Görlitz haben die Leag und die Deutsche Bahn Netz AG das Vorhaben Bahnverlegung auf der Strecke Cottbus – Görlitz im Abschnitt Weißwasser bis Rietschen vorgestellt. Dieses Projekt wird im Zusammenhang mit dem Fortschreiten des Tagebaus Reichwalde in Richtung Osten auf Grundlage des 1994 bestätigten Braunkohlenplans erforderlich. Die bisherige Bahntrasse wird dafür auf einem zehn Kilometer langen Abschnitt bis spätestens zum Jahr 2026 außer Betrieb genommen und durch einen Trassenneubau mit einer Länge von etwa 13 Kilometern ersetzt.

Der Haltepunkt Rietschen bleibt erhalten und auch die Taktzeiten der Züge ändern sich durch die geplante Baumaßnahme nicht.

Auftraggeber des Vorhabens ist die Leag als Betreiber des Tagebaus. Die DB Netz AG ist Eigentümer der genannten Strecke und tritt nach erfolgter Abstimmung mit dem Eisenbahnbundesamt als Vorhabensträger auf. Für die Verlegung der Strecke ist der Erhalt des Status quo maßgebend, so die Unternehmen

Im dritten Quartal 2018 wird die Leag gemeinsam mit der DB Netz AG zu Bürgerdialogveranstaltungen einladen, um Interessierte und Anrainer über die möglichen Varianten zu informieren.

Im Herbst 2015 hatten die Varianten der neuen Trassenführung vor allem in Haide für Kopfschütteln und Aufregungen bei den Anwohnern gesorgt. Denn die Trasse rückt näher an den Ortsteil heran.

Teilnehmer des Arbeitskreises sind Vertreter des Landratsamtes, die Bürgermeister von Weißkeißel, Rietschen und Schleife sowie Vertreter der Stadt Weißwasser, des Regionalen Planungsverbandes, der Bundeswehr, des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien, der DB Netz AG und des Energieunternehmens, teilen Letztgenannte in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit.

(pm/rw)