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Bad Muskaus Wald bringt Geld in die Stadtkasse

Bad Muskau. Der Wald, den die Parkstadt in ihrem Eigentum hat, kommt dem kommunalen Haushalt zugute. Von 2008 bis geplant 2017 schlagen dort Einnahmen von 13 656 Euro zu Buche. Regina Weiß

Darüber hat Jörg Moggert vom Forstbezirk Oberlausitz/Sachsenforst jüngst die Bad Muskauer Stadträte informiert.

Diese mussten in jener Sitzung auch über den Waldwirtschaftsplan Wald für 2017 abstimmen. Der Beschluss erfolgte einstimmig. Kein Wunder, steht doch auch dort mit 1730 Euro das Ergebnis im Plus. Für die Naturverjüngung von Eiche und Kiefer, die Licht brauchen, soll 210 Festmeter Holz eingeschlagen werden. Das wird im Bereich nahe der Wohnbebauung Finkensteg/Meisenweg erfolgen, wurde angekündigt. Dieses Holz werde zum überwiegenden Teil als Industrieholz verkauft. Sägeholz könnte man teurer vermarkten, so Moggert. Insgesamt sei die Lage beim Holzpreis angespannt. Bad Muskaus Altbestände seien in Folge des Zweiten Weltkrieges noch immer splitterbelasted. Das würde auch noch einige Zeit so bleiben, bis jüngere Bestände nachwachsen. Insgesamt sei die Lage beim Holzpreis angespannt.

Da der Wald gut ist für den Haushalt, fragte Stadträtin Heidi Knoop (die Linke) nach, ob man nicht den Bestand erweitern sollte. "Das macht natürlich Sinn. Doch das wissen viele. Wald ist kostbar, er wird stark gesucht", so Jörg Moggert.