(pm/rw) „Aufgeweckt aus dem Dornröschenschlaf – wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit die deutsch-polnische Unesco- Welterbestätte Muskauer Park wiederbelebte“ lautet das Thema des 18. Muskauer Schlossgespräch am 14. November um 18:30 Uhr im Festsaal des Neuen Schlosses. Dort ist Prof. Andrzej Michałowski zu Gast. Der 1934 geborene Museologe, Denkmalpfleger und Kunsthistoriker richtete sein Interesse vordringlich auf Architektur, Gärten und historische Sammlungen. Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung schlug Michałowski 1990 visionär vor, den Muskauer Park als deutsch-polnische Kulturstätte auf die Liste des Welterbes eintragen zu lassen. In der Folge engagierte er sich über viele Jahre hinweg gemeinsam mit deutschen Kollegen für die Umsetzung dieses gleichermaßen weitsichtigen wie völkerverbindenden Projekts, teilt der Förderverein Fürst-Pückler-Park gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung mit.

Michałowski wird über das Leben im sozialistischen Polen, das Verhältnis zu Deutschland und die Geschichte des schönsten deutsch-polnischen Projekts – die Wiederherstellung des Muskauer Parks berichten.

Anmeldung sind unter: kas-sachsen@kas.de oder 0351 5634460 möglich.