Bei den Eltern ging es bei der Babyplanung recht schnell. Franziska Fieber (28, Hauswirtschafterin) aus Spremberg und Sebastian Hilbert (33, Agraringenieur und Leiter der Milchviehanlage in Halbendorf) aus Halbendorf lernten sich im Februar 2019 über das Internet kennen. Sie trafen sich vor der Haustür und alles nahm einen flotten Lauf.

Kurt sollte ein Nikolauskind werden

In der Beziehung war Kurt sozusagen von Anfang an dabei. Nun ist bereits der kleine Wonneproppen geboren. Sebastian ist ein Groß Dubrauer und kam durch die Arbeit nach Halbendorf. Franziska ist eine Sprembergerin. Eigentlich sollte Kurt ein Nikolauskind werden. Doch mit drei Tagen Verspätung erblickte Kurt Martin Fieber am 9. Dezember 2019 im Kreiskrankenhaus Weißwasser das Licht der Welt. Kurt Martin wurde kurz vor Mitternacht um 23.44 Uhr mit einem Gewicht von 3980 Gramm und einer Größe von 53 Zentimetern geboren.

Sebastian Hilbert unterstützte seine Franziska im Geburtensaal. „Anfangs wurde uns gesagt, dass es ein Mädchen wird. Dann waren wir beim 3-D-Ultraschall, dort prophezeiten sie uns einen Jungen. Der große Bruder Maddox und ich, wir wünschten uns besonders einen Jungen und nun sind wir glücklich“, erinnert sich Franziska. Die Vornamen suchte Sebastian aus. Kurt und auch Martin kamen bereits in unseren Familien vor. „Die Familienplanung ist nun für uns abgeschlossen“, ist sich Franziska ganz sicher.

Familienvater baut das Haus in Halbendorf um

Derzeit baut Sebastian für seine Familie ein Haus in Halbendorf um. Es könnten noch zwei Jahre vergehen, bis dann die ganze Familie in Halbendorf beisammen wohnt. Sebastian fühlt sich in Halbendorf schon recht wohl. Sein ganzes Leben ist er von Kühen umgeben, wie er selbst erzählt. Es ist sein Leben. Er beherrscht sogar etwas die sorbische Sprache und ist daher in der Schleifer Region genau richtig.

Für zwei Jahre geht Franziska in die Elternzeit. Vorerst besucht Kurt Martin dann eine Kita in Spremberg. Derzeit hatte Sebastian mehrere Wochen Urlaub. Er betreute die großen Kinder Maddox und Merle. Mehrmals täglich machte er sich auf den Weg ins Krankenhaus zu seiner Familie nach Weißwasser.

Kurt sieht aus wie der Papa

„Kurt sieht wie Papa Sebastian früher in schwarz-weiß aus, heute ist alles in Farbe. Auch die schwarzen Haare von Sebastian sind beim Baby Kurt nicht zu übersehen“, so Franziska Fieber. Auf jeden Fall werden die schönsten Momente von Kurt Martin fototechnisch festgehalten. Seine türkis-blauen Söckchen und das Mützchen fielen bei Kurt im Kinderbettchen sofort ins Auge. Neue Babykleidung kaufte das Paar auf jeden Fall reichlich für Kurt Martin ein. Trifft die gesamte Familie in wenigen Tagen daheim ein, zwitschern die Wellensittiche mit Sicherheit in den höchsten Tönen.