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| 16:30 Uhr

Veranstaltung
Ausstellung zu vergessenen Opfern der NS-Euthanasie

Rothenburg. Martinshof Rothenburg erinnert an dunkles Kapitel.

Am Montag, 11. Juni, wird um 18 Uhr im Brüderhaus des Martinshofs Rothenburg Diakoniewerk die Wanderausstellung „Vergessene Opfer der NS-Euthanasie – die Ermordung schlesischer Anstaltspatienten 1940-1945“ eröffnet . Es sprechen Diakon Andreas Drese und die Historikerin Manja Krausche.

Die Ausstellung wurde in den vergangenen zwei Jahren von der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein erarbeitet. Sie ist Teil des von der Stiftung „Verantwortung, Erinnerung, Zukunft“ geförderten Projektes über die Ermordung schlesischer Psychiatriepatienten und behinderter Menschen während des Nationalsozialismus und das Vergessen dieses Verbrechens von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart, teilt Doreen Lorenz von der Öffentlichkeitsarbeit mit.

Auf 20 Tafeln wird in deutscher und polnischer Sprache ein Überblick zur Vorgeschichte, Planung und Umsetzung der NS-Krankenmorde in der ehemaligen preußischen Provinz Schlesien gegeben. Nach Stationen in Breslau (Wroclaw) und Groß Rosen (Rogoznica), ist die Wanderausstellung nun im Brüderhaus bis zum 30. Juni zu sehen.

Die Ausstellung kann kostenfrei Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr; Samstag und Sonntag von 14 bis 19 Uhr besichtigt werden.

(pm/rw)