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| 15:23 Uhr

Kommunales
Mehrfache Kritik am Energieversorger

Groß Düben. Aus Groß Düben hagelt es nach Stromunterbrechungen Kritik am Energieversorger Mitnetz.

Im Zusammenhang mit Sturmtief Friederike ist es zu Stromunterbrechungen in Groß Düben gekommen. Das sorgt bei Gemeinderäten wie René Köppen für Unmut. Er forderte Bürgermeister Helmut Krautz (parteilos) in der jüngsten Ratssitzung auf, den Energieversorger Mitnetz in die Pflicht zu nehmen. Heinz Grosa unterstützte das. Als es vor zwei Jahren um den Konzessionsvertrag ging, habe der Versorger versprochen,  die Leitungen am Schwarzen Weg zu erneuern, so Grosa. Das sei bis heute nicht der Fall. Die Anwohner dort hatten fast zwei Tage keinen Strom. Es gehe dabei nicht nur um Freileitungen, sondern auch um die Trafostation.

Marion Mudra, Hauptamtsleiterin in der Verwaltungsgemeinschaft Schleife, schlug vor, gemeinsam an das Unternehmen zu schreiben. Sie wolle darüber mit dem Schleifer Bürgermeister Reinhard Bork (parteilos) reden. Denn auch dort gab es jüngst kritische Worte. Ingo Schuster aus Rohne hatte gebeten, ans Unternehmen heranzutreten, um die Freileitungen in die Erde zu verlegen.

Kritisch äußerten sich auch Gemeinderäte in Trebendorf. Wenn dann noch nicht mal mehr ein Notruf abgesetzt werden kann, geht das gar nicht, so Frank Gärtig. Klein Trebendorf stand anderthalb Tage ohne Strom da. In Mühlrose war es laut Ortsvorsteher Enrico Kliemann 21 Stunden dunkel. Die Leitung sei marode, aber das Unternehmen investiere nichts mehr, weil Mühlrose umsiedelt, hatte Bürgermeister Waldemar Locke herausgefunden. Diese Benachteiligung ärgert ihn sehr. Er will das nicht hinnehmen.

(ni)