(pm/rw) Die vier Bootsdiebe, welche die Polizei in der Nacht zu Montag, 6. Mai, in der Parkstadt ertappt hatte, sind im Gefängnis. Das ist das Ergebnis der Haftrichtervorführung vom Dienstagnachmittag, teilt die Polizeidirektion Görlitz am Mittwoch mit.

Die Männer im Alter von 27, 28, 32 und 39 Jahren hatten zu Beginn der Woche in Höhe ehemalige Post auf sich aufmerksam gemacht, als sie beim Anblick einer Polizeistreife die Fahrtrichtung wechselten. Die Kontrolle der Insassen hatte Anzeigen wegen unerlaubten Besitzes von Drogen sowie Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zur Folge.

 Obendrein war das Fahrzeug der Männer vollbeladen mit mutmaßlichem Diebesgut. Es stellte sich außerdem heraus, dass die Langfinger einen Bootsanhänger entwendet hatten, den sie offenbar auf dem Postplatz in Bad Muskau zwischenparkten.

Neueste Ermittlungen haben ergeben, dass die Beschuldigten den Bootsanhänger allem Anschein nach von einem Grundstück im Bad Muskauer Ortsteil Köbeln gestohlen hatten. Es liegt der Verdacht nahe, dass die Einbrecher das Objekt über Tage „ausgeräumt“ hatten. Nach einem ersten Überblick des Eigentümers fehlen ihm ein Anhänger, ein Rasentraktor, ein Traktor Kubota sowie diverse Elektrogeräte und Werkzeuge. Der Wert des Diebesgutes wird auf weitere 10 000 bis 15 000 Euro geschätzt. Zusätzliches Diebesgut lag zur Abholung bereit, so die Polizei.

Am Dienstagnachmittag ordnete ein Richter Untersuchungshaft für die vier Tatverdächtigen an. Polizisten brachten sie im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt.

Ein Großteil des sichergestellten Diebesgutes konnte bereits an den rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben werden.