(pm/rw) Die Polizei hat in Görlitz einen mutmaßlichen Räuber und seine beiden Komplizen auf frischer Tat gestellt. Zuvor hatte der 25 Jahre alte Pole eine Fußgängerin an der Christoph-Lüders-Straße niedergeschlagen und ihr die Handtasche entrissen. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige zu Fuß und stieg nach einigen Metern in einen Pkw. Darin warteten eine 35-jährige Polin und ihr 24 Jahre alter Landsmann. Der Wagen fuhr in davon.

Von den Schreien der 53-Jährigen alarmiert, bemerkte ein Zeuge das Geschehen und rief sofort die Polizei. Dank seiner guten Beschreibung stellte eine Görlitzer Streife wenige Minuten später das Trio am Kreisverkehr zur Autobahn auf der B 6. Die Ordnungshüter nahmen die Tatverdächtigen vorläufig fest. Alle drei standen offenbar unter dem Einfluss von Amphetaminen.

Die Geschädigte erlitt schwere Kopfverletzungen und kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Die Beamten führen die drei mutmaßlichen Räuber heute einem Haftrichter vor.