(ckx) Der Gemeinderat in Krauschwitz hat sich auf die Verteilung der Pauschale des Freistaates für das Jahr 2019 verständigt. Von 2017 bis 2020 stellt das Land Sachsen den Kommunen 70 000 Euro zur Verfügung.

„Wir wollen das Geld für freiwillige Ausgaben der Gemeinde nutzen und nicht in den Pflichtbereich mit aufnehmen“, erklärt Bürgermeister Rüdiger Mönch (Freie Wähler). Bereits in den Ausschüssen sowie in den Ortschaftsräten ist vor der Ratssitzung darüber so entschieden worden.

Der nun gefasste Beschluss diene dazu, so hieß es während der Ratssitzung, dem Ministerium für Finanzen in Dresden mitzuteilen, was Krauschwitz mit dem Geld machen möchte. Bereits im vergangenen Jahr sind beispielsweise 11 000 Euro davon genutzt worden, um das Deutsche Haus an der Görlitzer Straße in Krauschwitz kaufen zu können. Außerdem floss 2018 Geld in die Anschaffung eines Dienstwagens für die Kommune. Das blieb nicht ohne Kritik.

Vorgesehen ist nach dem einstimmigen Beschluss des Rates nun, die Mittel auf die gesamte Gemeinde, den Ort Krauschwitz sowie die Neißedörfer zu verteilen. Dazu sollten die Ortschaftsräte Zuarbeiten an die Gemeinde machen, was sie mit den Mitteln machen wollen.

Die 70 000 Euro teilen sich nun wie folgt auf: 52780 Euro gehen an Belange für die gesamte Gemeinde. Der Großteil (44 500 Euro) fließt in die Ertüchtigung der Turnhalle Sagar.

Der Ort Krauschwitz selbst erwirbt mit den Mitteln Teile der ehemaligen Eisenbahnlinie an der Wilhelmstraße sowie kleines Flurstück am Eichenweg (die RUNDSCHAU berichtete). Dort soll später die Straße in einen ordentlichen Zustand gebracht werden. Gerade für den Baustoffhandel an der Wilhelmstraße soll dies eine Verbesserung sein.

Die Neißedörfer hingegen müssen noch nachreichen, was sie mit den 6225 Euro genau machen wollen. Im vergangenen Jahr wurden die Mittel in Pechern und Podrosche eingesetzt.