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Aufzug für das Begegnungszentrum

Die Freie Schule Boxberg beziehungsweise das Begegnungszentrum soll einen Fahrstuhl erhalten.
Die Freie Schule Boxberg beziehungsweise das Begegnungszentrum soll einen Fahrstuhl erhalten. FOTO: jor1
Boxberg. Der Boxberger Gemeinderat hat für den Einbau eines Aufzuges am Boxberger Begegnungszentrum beziehungsweise für die Freie Schule grünes Licht gegeben. Laut Gemeindeverwaltung belaufen sich die Kosten für das Vorhaben auf etwa 111 000 Euro. Christian Köhler

"Das Projekt wird zu 80 Prozent gefördert", erklärt Bauamtschefin Cortina Kokles. Boxberg zapft dafür gleich mehrere Fördertöpfe an - beispielsweise das Programm für ländliche Entwicklung "Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum".

Ziel bei der neuen Fahrstuhlinstallation soll sein, so wenig wie möglich in die bauliche Substanz des Gebäudes einzugreifen. Geplant sei, einen maschinenraumlosen Lift mit einem Seilaufzug am Treppenhaus im Gebäudeinneren zu installieren. "Für den Einbau müssen im unteren Bereich lediglich 30 Zentimeter Material herausgenommen werden", erklärt Hauptamtsleiter Arian Leffs. Das würde den Einbau enorm erleichtern.

Um dies umzusetzen, hatte die Gemeinde, wie Cortina Kokles berichtet, eine beschränkte Ausschreibung vollzogen. "Allerdings haben wir nur ein Angebot erhalten", erläutert sie den Räten. Das Dresdener Unternehmen FB-Aufzüge könne allerdings auf zahllose Referenzen wie den Dresdener Zwinger, das Leag-Gebäude in Cottbus oder das Feuerwehrzentrum in Großräschen verweisen. "Bei der Auftragssumme ist jedoch noch nicht die Wartung für den Aufzug enthalten", sagt die Bauamtschefin.