Das Spielgerät auf dem Kohlestau(b)platz in Weißwasser ist nicht mehr hinter dem Bauzaun „eingesperrt“. Dieser hatte nach dem Aufbau einen Zutritt noch nicht möglich gemacht. Während dessen haben sich die ersten Weißwasseraner in den sozialen Netzwerken über die Absperrung aufgeregt. Außerdem wird angesichts der Neuanschaffung herumgemosert, dass das ja wohl längst nicht alles sein könne, damit Mädchen und Jungen dort noch besser aktiv spielen können.

Die Spielkombination stand deshalb hinter dem Zaun, teilt Wulf Stibenz, Leiter Büro Oberbürgermeister, der Rundschau auf Nachfrage mit, weil ein Sicherheitsfachmann prüfen musste, ob das Gerät ordentlich installiert worden ist. „Das ist bei Spielplätzen so“, begründet Stibenz. Seit Mittwoch ist der Zaun weg und das Spielgerät zur Nutzung frei.

Stibenz erklärt weiterhin, dass das neue Klettergerüst auf Dauer an dem Platz nicht allein bleiben wird. „Es ist noch mehr geplant. Doch das muss der Stadtrat entscheiden.“ Letztlich gehe es auch um Finanzen der Stadt. Einen gewissen Teil hat Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext) beigesteuert, als er kürzlich bei der Eröffnung des neuen Aldi-Marktes an der Kasse gesessen hatte.

Das neue Spielgerät ist aus den Leag-Gelder bezahlt worden, die die Stadt seit einigen Jahren zur Verfügung gestellt bekommt. Für das neue Angebot für Kinder hatte sich vor allem Stadträtin Kathrin Jung (SPD) stark gemacht.