Da die Gemeinde
Krauschwitz, ebenso wie viele andere Lausitzer Kommunen, auf Mittel des Strukturfonds bei der Sanierung der Oberschule setzt, konnte sich Marcell Hänchen vom Bauamt wohl nicht verkneifen zu sagen: „Wo auch immer der herkommt.“

Auch in Weißwasser ist es Tradition, dass der Stadtrat vom Oberbürgermeister bei seiner letzten Sitzung verabschiedet wird. „Ich danke Ihnen allen persönlich für Ihr ehrenamtliches Engagement“, sagt Torsten Pötzsch (Klartext). Die Arbeit als Stadtrat nehme viel Zeit in Anspruch und man „benötigt ein dickes Fell“, so Pötzsch weiter.

Besonders dankt er seinen drei Stellvertretern: Hartmut Schirrock (Wir für Hier), Heinz Schreiber (Linke) und Andreas Friebel (Klartext).

Weil es mit dem Gruppenfoto nicht geklappt hat, hat jeder Rat ein Stullen-Brettchen mit Motiven von Weißwasser als kleines Dankeschön erhalten. „Ich weiß, dass es auch Weißwasseraner Messer gibt, die eine sehr gut Qualität haben. Aber Messer verschenke ich nicht“, erklärt dsa kommunale Oberhaupt der Stadt Weißwasser.

Bei den Bürgereinwänden zum Haushalt in Weißwasser hatte Torsten Pötzsch stets gefragt: „Wer will diesen Einwand verwerfen?“ Das hat Räte irritiert. Wer nämlich „Ja“ sagt, lehnt den Einspruch nicht ab, sondern stimmt ihm zu. „Ich denke, es würde den Anliegen der Bürger gerechter werden, wenn man fragt, wer stimmt dem Einwand zu, anstatt zu fragen, wer will ihn verwerfen“, sagt Bernd Frommelt (KJiK). Pötzsch argumentiert, er habe dies aus der Sächsischen Gemeindeordnung übernommen und es sei nicht als eine Wertung zu verstehen. Aber das Verständnis hat eh seine Grenzen.

Die nächste Gemeinderatssitzung in Boxberg kann etwas länger dauern. Das vermuten die Räte. Denn ein Vertreter der LMBV hat sein Kommen zugesagt. Die Räte wollen sich darauf einstellen. „Wir bringen uns eine Butterstulle mit“, hieß es schon mal im Technischen Ausschuss. Ob die für alle reicht? Das bleibt abzuwarten.

Der Gablenzer Bürgermeister Dietmar Noack (CDU) und sein polnischer Kollege Leszek Mrozek aus Zary-Land können gut miteinander. Jüngst hat der eine den anderen beschenkt. Aus Anlass des Park- und Blütenfestes in Kromlau war eine polnische Delegation anwesend. Mrozek hatte dafür einen Koffer gepackt. Er wollte nicht länger bleiben, sondern übergab ihn an Dietmar Noack. Denn es handelte sich um einen Picknick-Koffer. Nach getaner Arbeit solle sich Noack erholen und samt Frau und Koffer auf die Wiese gehen. Die Lacher der Festgemeinschaft hatte Mrozek sicher.

Aufgrund der sommerlichen Temperaturen hat Wolfgang Goldstein – neuer Präsident vom Rotary Club Weißwasser - die Gäste seines kleinen Festempfangs nicht lange auf die Folter spannen wollen. „Ich weiche jetzt von meinem zweistündigen Redemanuskript ab“, so Goldstein. Dann zitierte er Luther: „Tritt fest auf, machs Maul auf, hör bald auf.“

Als es um die Vorstellung des Elektro-Parkmobils im Findlingspark Nochten ging, haben Fördervereinschef Ulrich Klinkert und Anita Schwitalla vom Park-Marketing die Gäste chauffiert. Anita Schwitalla war rasant in der Spur. „Nur gut, dass jetzt keiner mit der Laserpistole hier steht“, wurde auch gleich ein bisschen gelästert. (ckx/rw)