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| 17:01 Uhr

Per Rad unterwegs
Auf Männertour im September

 Wilfried Marko, Andreas Lysk, Matthias Röchow und Henri Hänchen (v.l.n.r.) stehen dort, wo der Inn in die Donau mündet. Hinter ihnen liegen zirka 600 Kilometer auf dem Rad.
Wilfried Marko, Andreas Lysk, Matthias Röchow und Henri Hänchen (v.l.n.r.) stehen dort, wo der Inn in die Donau mündet. Hinter ihnen liegen zirka 600 Kilometer auf dem Rad. FOTO: privat
Weißkeißel/Sagar. Das Quartett aus Weißkeißel und Sagar ist stolz, den Inn-Radweg gemeistert zu haben. Der Start in der Schweiz erfolgt auf 1815 Höhenmetern.

„Ja, wir werden es noch mal machen.“ Diese Ansage vom Weißkeißeler Bürgermeister Andreas Lysk von 2016 hat sich bereits mehrfach bewahrheitet. Es geht um Radtouren. Nicht etwa auf Kurztripps rund um die heimische Scholle, sondern auf Etappen, die es in sich haben. Was 2016 mit einem Trio und der Tour von Ostsachsen zum Oktoberfest nach München angefangen hat, setzt sich seit der Elbe-Radtour 2018 als Quartett fort. In diesem Jahr kann die Truppe an den Inn-Radweg einen Haken setzen. Dieser ist in diesen Septembertagen bewältigt worden.

Andreas Lysk, Henri Hänchen (Gemeindearbeiter), Matthias Röchow (Unternehmer/alle Weißkeißel) und Wilfried Marko (Lehrer im Ruhestand/Sagar) setzten sich allerdings erst in Auto, Zug und Bus, um nach rund 15 Stunden Anreise ins Quellgebiet des Inns zu gelangen. Auf die Rad’l fertig los hieß es dann auf 1815 Metern Höhe auf dem Malojapass in der Schweiz. Vier Grad Celsius lautet die Starttemperatur, erinnert sich Wilfried Marko. „Danach ging es durch das landschaftlich reizvolle Engadin in die touristische Hochburg St. Moritz“- immerhin Doppel-Olympiastadt 1928 und 1948. Dort ist der Fluss noch jung und wild, „ein richtiger Gebirgsfluss mit seiner typischen Farbe von Gletscherwasser.“ Majestätische Wälder zogen an den vier Radsportlern vorbei, aber auch Häuser mit herrlichen Wandmalereien erfreuten die Gäste aus der Oberlausitz. Dabei wurde kräftig gestrampelt, denn so mancher Höhenmeter musste bezwungen werden. 7.15 Uhr wurde sich am Frühstückstisch ordentlich gestärkt, bevor es jeden Tag um 8 Uhr auf die Räder ging. Von der Schweiz ging es ins schöne Tirol von Landeck an der nächsten Olympiastadt Innsbruck vorbei. „Der Weg am Inn führt an mehreren Burgen und unzähligen Brücken vorbei“, schildert Wilfried Marko. Anders als beim Heimatfluss Neiße war der Inn für die Radtouristen an vielen Stellen fast in Griffnähe. Im bayerischen Rosenheim angekommen, gab es für Henri Hänchen eine Überraschung. Schwiegersohn und Enkelkinder kamen auf eine Stippvisite vorbei.

Mit 125 Kilometern lag dann die harte Schlussetappe vor dem Quartett. Von Altötting ging es in die Dreiflüssestadt Passau. „Wir fuhren bis zur eindrucksvollen Mündungsspitze der Donau. Ein einmaliger Ausblick war der Lohn für die harte Tagesetappe“, so Wilfried Marko. Lohn Nummer zwei war der Besuch in zwei bayerischen Lokalen. Das Quartett will auch 2020 wieder aufs Rad steigen. Dann geht es entlang der Ostseeküste. „Das ist schon geplant.“

 Wilfried Marko, Andreas Lysk, Matthias Röchow und Henri Hänchen (v.l.n.r.) stehen dort, wo der Inn in die Donau mündet. Hinter ihnen liegen zirka 600 Kilometer auf dem Rad.
Wilfried Marko, Andreas Lysk, Matthias Röchow und Henri Hänchen (v.l.n.r.) stehen dort, wo der Inn in die Donau mündet. Hinter ihnen liegen zirka 600 Kilometer auf dem Rad. FOTO: privat
(rw)