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| 15:11 Uhr

Baby der Woche
Auf der Arbeit kennengelernt und nun Eltern geworden

Kathleen Band aus Spremberg mit ihrem ersten Kind, der kleinen Frieda.
Kathleen Band aus Spremberg mit ihrem ersten Kind, der kleinen Frieda. FOTO: Arlt Martina
Weißwasser/Spremberg. Kathleen Band und Ralf Neumann – zwei begeisterte Biker – freuen sich über ihre kleine Frieda. Von Martina Arlt

Mit der Ankunft von Baby Frieda ist das Spremberger Paar Kathleen Band und Ralf Neumann nun eine kleine Familie. Das Mädchen wollte jedoch nicht so ganz pünktlich das Licht der Welt erblicken. Sie wurde mit zehn Tagen Verspätung im Kreiskrankenhaus Weißwasser geboren. Für diesen besonderen Tag nahm Ralf Neumann Urlaub, um seine Kathleen im Geburtensaal zu unterstützen.

Frieda Band ist nun seit dem 26. Juni um 22.32 Uhr ein neuer Erdenbürger in Spremberg. Sie wurde mit einem Gewicht von 3305 Gramm und einer Größe von 50 Zentimetern geboren. „Das Baby zeigte sich im Vorfeld nicht so richtig und so waren wir uns auch nicht hundertprozentig sicher, ob es ein Mädchen wird. Uns war es auch egal, die Hauptsache ist natürlich gesund“, sagt Kathleen Band.

Die 29-Jährige und Ralf Neumann (37) waren Arbeitskollegen und sind seit 2014 ein Paar. Beide erlernten den gleichen Beruf: Groß- und Außenhandelskauffrau beziehungsweise -mann. Noch eine Gemeinsamkeit haben sie: Als Biker sind sie gern mit dem Motorrad unterwegs. Auch Onkel Robert aus Spremberg ist von dieser Leidenschaft besessen. Doch das Herz von Ralf Neumann schlägt auch für die Feuerwehr. Die Großeltern sind zwischen dem Spreewald und der Oberlausitz Zuhause und sind glücklich über ihr Enkelchen Frieda Band.

„Wir fühlen uns in Spremberg sehr wohl und es sollte schon unsere Heimat werden. Ralf stammt aus der Oberlausitz und ich aus dem Spreewald. Durch die Arbeit sind wir in dieser Stadt gelandet und bewohnen eine Vier-Raum-Wohnung. Zum Familienanhang gehört auch unsere Katze Pepe. Gern werden wir unsere Spaziergänge entlang der Spree starten“, erzählt Kathleen Band, die die familiäre Atmosphäre im Krankenhaus Weißwasser sehr lobt.

Sie ist froh, eine Hebamme zur Betreuung während ihrer Schwangerschaft gefunden zu haben. Denn das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich. Schwierig gestaltet sich dagegen die Suche nach einem Kindergartenplatz für Frieda. Auf Wartelisten ist das Baby bereits zu finden. Für ein Jahr geht Kathleen Band in die Elternzeit.

„Viele Babysachen haben wir geschenkt bekommen. Doch Frieda soll schon als Mädchen gekleidet werden, mit Kleidchen auf jeden Fall. Im Krankenhaus bekamen wir sehr schöne hellgrüne gestrickte Söckchen und eine passende Mütze dazu. Da waren die Strickfrauen sehr kreativ“, sagt Kathleen Band.