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| 02:58 Uhr

Auch auswärts hält Aufwärtstrend an

Ostsachsenliga. Kürzlich hatte die Becker-Sieben bei den Bierstädtern in Radeberg gastiert. Ronny Jurk

Schleife konnte gegen die Verbandsliga-Reserve einen letztlich verdienten Auswärtserfolg feiern. Dabei startete die Lok allerdings ganz anders, als es ihr Name verspricht. Zwar stand man einem deutlich stärker aufgestellten und hochmotivierten Gastgeber gegenüber, aber verspielte wie schon oft unnötig die eigenen Angriffe. Dem derzeitig kleinen Kader geschuldet machte sich zu diesem Zeitpunkt die eine oder andere Umstellung durchaus bemerkbar. Nachdem sich die Lok-Mannen stetig besser einspielen konnten, nutzten sie ab der 15. Minute die zweite Welle, um schnelle und sichere Tore zu erzielen. Mit einer dann stabilen Abwehr und einem immer stärker werdenden Schleifer Torhüter konnte Lok den zuvor entstandenen 1:5-Rückstand egalisieren und sogar die 12:11-Halbzeitführung für sich behaupten.

Der Start in die zweite Halbzeit sollte den Schleifern dann besser gelingen. So nutzte man aus einer mannschaftlich geschlossenen Abwehrleistung die Fehler der Hausherren effektiver aus und konnte den eigenen Vorsprung schnell auf vier bis fünf Tore ausbauen. Auch die sich häufenden Zeitstrafen meisterte das Team um Trainer Rico Becker bestens und erzielte dabei selbst Tore. Dennoch sollten gerade die Zeitstrafen zum Ende des Spiels dieses nochmals spannend machen und den Gastgebern den Anschluss gewähren.

Aber auch dafür hatte die Lok ein Rezept. Mit Konzentration, Kampfgeist und einem weiterhin gut aufgelegten Schleifer Schlussmann überstand die Mannschaft diese Phase und nahm durch einen 28:27-Erfolg die zwei wichtigen Punkte nach Schleife.

Am kommenden Wochenende geht es für das Team zum Auswärts-Derby nach Rietschen, wo es sicher deutlich schwerer wird, die derzeitigen personellen Rückschläge zu kompensieren.

Auch die II. Männermannschaft bestritt ihr Auswärtsspiel und musste sich dabei dem TSV Friedersdorf mit 24:26 geschlagen geben.