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| 17:34 Uhr

Archäologie in Sachsen und Brandenburg
Archäologie beiderseits von Neiße und Oder

Das Neue Schloss in Bad Muskau ist Ort der ersten gemeinsamen Jahrestagung der Archäologischen Gesellschaften Sachsen und Berlin-Brandenburg sowie Freunde des Staatlichen Museums für Archäologie Chemnitz.
Das Neue Schloss in Bad Muskau ist Ort der ersten gemeinsamen Jahrestagung der Archäologischen Gesellschaften Sachsen und Berlin-Brandenburg sowie Freunde des Staatlichen Museums für Archäologie Chemnitz. FOTO: Regina Weiß / LR
Bad Muskau. Die Forschung in der Ober- und Niederlausitz ist Gegenstand einer Tagung Mitte April in Bad Muskau. Gäste sind willkommen.

„Grenzenlos? Archäologie am Fluss – Forschung beiderseits von Oder und Neiße“ lautet das Thema der Jahrestagung der Archäologischen Gesellschaft Sachsen. Der passende Ort dafür: Bad Muskau. Die Vorträge im Neuen Schloss, eine Führung durch Schloss und Park sowie eine grenzüberschreitende Buserkursion sind öffentlich.
Vom 13. bis 15. April geht die Tagung, die die sächsische Gesellschaft erstmals mit der Archäologischen Gesellschaft in Berlin und Brandenburg sowie dem Verein Freunde des Staatlichen Museums für Archäologie Chemnitz durchführt. Eröffnen wird das Programm am Freitag um 19 Uhr Prof. Louis Nebelsick mit einem Vortrag über den spektakulären Goldfund von Vettersfelde (Witaszkowo) und das früheisenzeitliche Burgensystem im Oder-Neiße-Gebiet. Der rätselhafte Schatz wurde im damaligen Landkreis Guben durch Zufall entdeckt.

Am Sonnabend geht es um den Beginn archäologischer Forschung in der Oberlausitz, Grenzen als archäologische Denkmale sowie Neues über die Kultur der Bronze- und frühen Eisenzeit an Oder und Neiße. Vorgestellt werden die Untersuchungen in den Tagebauen Nochten und Reichwalde. Kaiserzeitliche Schichtgräber in der Niederlausitz werden ebenfalls Thema sein.

Anmeldung: aktivitäten@agis.sachsen
Programm: www.agisachsen.de

(red/dh)