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| 01:29 Uhr

Arbeitslosigkeit stagniert

Bautzen. Ende Februar 2011 waren im Agenturbezirk Bautzen insgesamt 41 554 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 77 Arbeitslose (0,2 Prozent) mehr als vor vier Wochen und die Arbeitslosigkeit stagnierte im Februar auf dem Niveau des Vormonats.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2010 waren jedoch weniger Arbeitslose gemeldet, teilt die Agentur für Arbeit in Bautzen mit.

“Im zurückliegenden Monat verharrte die Arbeitslosigkeit in Ostsachsen jahreszeitlich bedingt auf dem Niveau des Vormonats. Die Frühjahrsbelebung auf dem regionalen Arbeitsmarkt lässt gegenwärtig noch auf sich warten, so die erste Einschätzung zur Arbeitsmarktentwicklung von Dr. Günter Irmscher, Chef der Agentur für Arbeit Bautzen. “Im Vergleich zum Vorjahr sind jedoch deutlich weniger Frauen und Männer von Arbeitslosigkeit betroffen. Erfreulich ist, dass die Zahl der Stellenmeldungen in den letzten vier Wochen sehr deutlich zugenommen hat. Der überwiegende Teil dieser Stellen stammt aus dem Bereich der Zeitarbeit. Aber auch im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Gesundheits- und Sozialwesen wurde neues Personal gesucht. Diese Entwicklung deutet auf einen Rückgang der Arbeitslosigkeit in den kommenden Monaten hin„, so Dr. Günter Irmscher.

Der Arbeitsagentur Bautzen, dem Jobcenter Landkreis Görlitz-Nord und über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit wurden im Agenturbezirk im Januar insgesamt 1341 versicherungspflichtige Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt gemeldet. Das waren 741 Stellenangebote mehr als im Vormonat Januar.

In Weißwasser waren 3624 Männer und Frauen im Februar als arbeitslos gemeldet. Das bedeutet eine Arbeitslosequote von 16, Prozent. Im Vorjahresmonat lag sie bei 15,2 Prozent mit 3502 arbeitslosen Frauen und Männern.

Im Landkreis Görlitz beträgt die Zahl der Arbeitslosen 21 355 Personen (Quote 15,6 Prozent). Im Vormonat lag die Zahl noch 0,1 Prozentpunkt niedriger.

Die Höhe der registrierten Arbeitslosigkeit wird in beiden Rechtskreisen auch vom Einsatz arbeitsmarktpolitischer Instrumente beeinflusst. Insbesondere Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung, Maßnahmen beim Arbeitgeber und Arbeitsgelegenheiten (sogenannte “1 Euro-Jobs„) verringern die Arbeitslosigkeit kurzzeitig, da die Teilnehmer an diesen Maßnahmen nicht als arbeitslos gelten. pm/rw