So sei das frühere Kinderheim „Maxim Gorki“ nun fest in städtischem Besitz. Es könne, da auch die Abrissgenehmigung vorliege, einschließlich eines benachbarten ehemaligen Schulgebäudes noch in diesem Jahr abgerissen werden.
Ein weiterer Schandfleck soll bereits im Frühjahr an der Grube-Hermann-Straße verschwinden: Ein Schornstein des ehemaligen Heizkraftwerkes müsse abgerissen werden, erklärte Thomas Böse. Das Bauwerk hatte offenbar schon zu DDR-Zeiten so gestört, dass man es von seiner ursprünglichen Höhe, die zwischen 80 und 90 Metern lag, um etwa die Hälfte abgetragen hatte. Mit der Wende war das vormalige Eigentum des Rates der Stadt der Stadt Weißwasser zugeordnet worden. Diese stellt sich nun der Verantwortung, und will den Schornstein ganz abreißen.
Zur Finanzierung, die auf insgesamt 5000 Euro geschätzt wird, habe die Stadt einen Antrag auf Fördermittel aus dem Efre-Fonds gestellt, erklärte Böse. Mit positiver Zusage. Nach jetztigem Stand werde der Schornstein deshalb im März gesprengt.
Mittelfristiges Ziel ist es nach Aussage von Ronald Krause, den Bereich an der Grube-Hermann-Straße, auch durch teilweise Flächenzukäufe, ganz in das Eigentum der Stadt zu bringen, um dann auch weitere nicht mehr benötigte Gebäude abreißen zu können. Der Flächennutzungsplan weise den Bereich als Sondergebiet mit der Nutzung Fernwärme aus, erläuterte Thomas Böse, somit also als Außenbereich. Die Neuansiedlung von Gewerbe erachte die Stadt hier nicht für sinnvoll.