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| 12:08 Uhr

Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft
Der Kleine Herrenapfel kommt nach Kreba

 Klaus Schwartz (3.v.l.) von der gleichnamigen Baumschule zeigt den Teilnehmern der Obstbaupflanzaktion auf der Streuobstwiese in Kreba-Neudorf, wie man fachmännisch einen Baum setzt. Die Pflanzaktion wird am 30. März fortgesetzt. Dann kommen weitere 20 Obstbäume in die Erde. Alles alte Sorten.
Klaus Schwartz (3.v.l.) von der gleichnamigen Baumschule zeigt den Teilnehmern der Obstbaupflanzaktion auf der Streuobstwiese in Kreba-Neudorf, wie man fachmännisch einen Baum setzt. Die Pflanzaktion wird am 30. März fortgesetzt. Dann kommen weitere 20 Obstbäume in die Erde. Alles alte Sorten. FOTO: Bernhard Donke
Kreba-Neudorf. Eine alte Streuobstwiese soll im wahrsten Sinn des Wortes wieder aufblühen. Deshalb wird am 30. März zu Spaten und Gießkanne gegriffen.

Die Gemeinde Kreba-Neudorf und die Biosphärenreservatsverwaltung laden herzlich ein zur öffentlichen Obstbaumpflanzung auf der Streuobstwiese am Tauerweg in Kreba. Am Samstag, 30. März, von 11 bis 13 Uhr wird Ministerpräsident Michael Kretschmer vor Ort sein und den Kleinen Herrenapfel, die sächsische Streuobstsorte des Jahres 2019, pflanzen. Neben der Durchführung der praktischen Pflanzarbeiten freut er sich auf Gespräche mit Bürgerinnen: „Ich freue mich, gemeinsam mit anderen Naturfreunden die Streuobstwiese weiter mit Leben zu erfüllen und so einen konkreten Beitrag zu Gestaltung und Bewahrung unserer schönen Heimat zu leisten. Ich danke allen, die Stück für Stück daran mitarbeiten.“

Die Pflanzaktion ist eine von mehreren Bürgeraktionen, die die Gemeinde Kreba-Neudorf und die Biosphärenreservatsverwaltung gemeinsam organisieren, teilt Susanne Bärisch, Sachbearbeiterin Öffentlichkeitsarbeit, mit.

Nach Jahrzehnten ohne Nutzung entsteht seit dem letzten Jahr die alte Streuobstwiese am Tauerweg in Kreba wieder neu. Wildwuchs und alte Zäune wurden bereits gemeinsam mit freiwilligen Helfern aus der Gemeinde entfernt. Jetzt soll die Wiese wieder zu dem werden, was sie einst war. Bürger und Gäste sind eingeladen, beim Pflanzen neuer Obstbäume und der weiteren Gestaltung der Fläche mitzuhelfen. Der Heimatverein Kreba-Neudorf sorgt für das leibliche Wohl der Helfer.

Die Streuobstwiese ist Bestandteil der Neuerrichtung des Naturerlebnispfades Kreba-Neudorf. Dieser wurde von der Gemeinde und der Biosphärenreservatsverwaltung beim Staatsbetrieb Sachsenforst neu geplant und ist aktuell in der Umsetzung. Das Ganze wird über das europäische Leader-Programm gefördert.

 Klaus Schwartz (3.v.l.) von der gleichnamigen Baumschule zeigt den Teilnehmern der Obstbaupflanzaktion auf der Streuobstwiese in Kreba-Neudorf, wie man fachmännisch einen Baum setzt. Die Pflanzaktion wird am 30. März fortgesetzt. Dann kommen weitere 20 Obstbäume in die Erde. Alles alte Sorten.
Klaus Schwartz (3.v.l.) von der gleichnamigen Baumschule zeigt den Teilnehmern der Obstbaupflanzaktion auf der Streuobstwiese in Kreba-Neudorf, wie man fachmännisch einen Baum setzt. Die Pflanzaktion wird am 30. März fortgesetzt. Dann kommen weitere 20 Obstbäume in die Erde. Alles alte Sorten. FOTO: Bernhard Donke
(pm/rw)