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| 01:10 Uhr

Alexander Opoku zum ersten Mal im Muskauer Dress

Robert Krautz (rechts) vom Gastgeber Rot-Weiß Bad Muskau, der bis zum Saisonstart noch einiges in Sachen Deckungsverhalten verbessern muss.
Robert Krautz (rechts) vom Gastgeber Rot-Weiß Bad Muskau, der bis zum Saisonstart noch einiges in Sachen Deckungsverhalten verbessern muss. FOTO: Foto: Heider Jaschke
Bad Muskau.. Riesiges Interesse am Freitagabend zum Testspiel der Parkstädter gegen den brandenburgischen Landesligaabsteiger Einheit Drebkau. Gut 200 Zuschauer waren gekommen, um die spektakuläre Neuverpflichtung der Rot-Weißen im heimischen Stadion am Lindenhof zu begutachten. Von Holger Zimpel

Nana Alexander Opoku, ehemaliger U-17-Weltmeister aus Ghana, ist der neue Mann im Rot-Weiß-Dress, der am Freitag erstmals seine Visitenkarte abgab. Alex braucht aber noch etwas Zeit, um sich in die Mannschaft einzubringen. So stellte sich Rot-Weiß-Trainer Hartmut Schulz schützend vor seinen neuen Star, von dem er noch keine Wunderdinge erwarten konnte. Der trainierte ja erst zweimal mit der Mannschaft und hatte im letzten halben Jahr nach seinem Aufenthalt in Ägypten nicht mehr an das runde Leder getreten. Deshalb gilt es, Trainingsrückstände aufzuholen, was er auch am Freitagvormittag zusätzlich mit einem 10-Kilometer-Lauf machte. Am Abend lief dann das Rot-Weiß- Spiel etwas an ihm vorbei, doch seine technischen Fertigkeiten am Ball waren auch hier unübersehbar. Dafür machte ein weiterer Neuer im Rot-Weiß-Dress wieder von sich reden. Tomasz Skrzypczak, Neuverpflichtung aus München, brillierte mit seinem Können und traf zweimal in den Drebkauer Kasten. Erstmals in der sechsten Minute, wo er ein Zusammenspiel mit Daniel Zedler zur 1:0-Führung veredelte. Keine drei Minuten später klingelte es erneut im Gäste-Tor. Glänzende Vorbereitung durch den Torschützen zum 1:0.
Mit der Hacke spielte Tomek seinen Stürmerkollegen Daniel Zedler frei, der hatte keine Mühe, zum 2:0 einzulochen. Mit dem sicheren Zweitorevorsprung wurden aber die Parkstädter zunehmend sorgloser und brachten die Gäste immer besser ins Spiel. Daniel Zedler hatte kurz vor der Halbzeit, in der 42. Minute, noch das 3:0 auf dem Fuße. Die Flanke von Mariusz Maciejewski konnte der Torjäger aus der vergangenen Serie aber nicht zum 3:0 ummünzen.
Damit wurden erst einmal die Seiten gewechselt, und mit Robin Gollnack kam ein neuer frischer Stürmer. Der brachte über Außen auch viel Wind und bereitete in der 68. Minute glänzend vor. Der Ex-Münchener Tomek brauchte nur noch den Fuß hinzuhalten, und es stand 3:0 für die Platzherren. Die Schlussviertelstunde gehörte aber dann wieder den spielstarken Gästen. Mit dem Ehrentreffer in der 84. Minute zum 3:1-Endstand wurden die Drebkauer auch belohnt. Zuvor musste Marek Bartlomiejczyk (ehemals Lausitz Hoyerswerda) schon mehrfach sein ganzes Können aufbieten, um Schlimmeres zu verhindern. Beim Gegentreffer aus Nahdistanz war aber auch er machtlos, zu sorglos agierten seine Vorderleute teilweise in diesem Testvergleich.
Fazit für Trainer Hartmut Schulz am Spielende: Im Muskauer Deckungsverhalten gibt es noch einiges zu tun. Alex Opoku gilt es, schnell in die Mannschaft zu integrieren. Zwei Wochen sind dafür noch Zeit, ehe am Sonntag, dem 15. August, das große Lausitz-Derby gegen Landesligaabsteiger FC Lausitz Hoyerswerda steigt.
Kommenden Mittwoch testen die Parkstädter ab 18 Uhr im heimischen Stadion am Lindenhof gegen die Eishockey-Cracks aus Weißwasser mit Stargast Franklin Bittencourt.