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AfD-Kandidat kritisiert persönliche Angriffe

Gablenz. Nach dem Beitrag "Wahlplakate mit schwarzer Farbe beschmiert" meldet sich die Alternative für Deutschland (AfD) zu Wort. Wie Bundestagskandidat Tino Chrupalla der RUNDSCHAU berichtet, ist seine Partei nicht nur Angriffen auf Wahlwerbung ausgesetzt, sondern das Ganze nehme persönliche Ausmaße an. Regina Weiß

"Briefe mit Hakenkreuzen, die ich in meinem Briefkasten gefunden habe, habe ich noch als Dumme-Jungen-Streich abgetan, doch Sachbeschädigungen habe ich bei der Polizei zur Anzeige gebracht", schildert Chrupalla. So wurde neben dem Briefkasten auch die Sandsteinmauer seines Hauses in Gablenz mit einem Hakenkreuz beschmiert. Das Ganze gipfelte vor wenigen Tagen auf dem heimischen Grundstück in einem Angriff auf das Auto seiner Frau. An dem Fahrzeug wurde eine Scheibe eingeschlagen. Tino Chrupalla verurteilt diese persönlichen Angriffe, die auch schon den Mitarbeiter des Wahlbüros in Görlitz getroffen haben.

In Bezug auf die Wahlplakate habe die AfD erhebliche Verluste zu beklagen. "Wir gehen von 25 Prozent aus", so Chrupalla. Vor allem in Görlitz seien schon viele Werbebanner, die an Laternen befestigt waren, weggekommen. Weil man neue nachgeordert habe, rechnet die Partei mit Kosten für rund 3000 Plakate. Hinzu kommen 15 große Aufsteller, die kreisweit verteilt wurden.