Denn der Kommune flatterte ein Schreiben der Landkreisverwaltung ins Haus, darin wird festgestellt, dass die Stadt den Anforderungen nicht in vollem Umfang gerecht wird und deshalb keine Genehmigung für das Haushaltssicherungskonzept erfolgt. Gerade um dieses Konzept war regelrecht gerungen worden. Die Diskussionen um die Zukunft des ESW sind noch nicht vergessen.
Mit der nun getroffenen Ablehnung „können wir auch den Zuschuss für den Eissport von 110 000 Euro nicht zahlen“ , so Krause gestern. Was im Rathaus gelinde gesagt für Verwunderung sorgt, ist, dass der Landkreis nachfragt, auf welcher Basis die 110 000 Euro ermittelt worden sind. Man beruft sich diesbezüglich auf einen Zeitungsbericht zur Entschuldung des Vereins.
Genauso schwierig ist nun auch wieder die Situation bei den Fördermitteln zum Tag der Sachsen. „Die sind ja bekanntlich verbaut. Doch eine Rückforderung steht im Raum. Denn wir können die Maßnahmen nicht abrechnen“ , erinnert Krause an die Auflagen, die an eben jene Fördermittel gebunden waren: Haushaltssicherungskonzept und Nach tragshaushalt termingerecht.
Das Landratsamt hat zudem gefordert, dass die Stadt bis zum 30. September das Haushaltssicherungskonzept nachbessert. „Diese Fristen sind schon gar nicht mehr einzuhalten“ , schüttelt Krause den Kopf.
„Wir hoffen noch auf ein gutes Ende“ , so Krause. Man setzt auf einen Gesprächstermin mit dem Landkreis.