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Abgas-Skandal und Folgen: Fahren wir bald elektrisch?

Görlitz. Die Autokonzerne haben über Jahre zu Lasten der Gesundheit von vielen Menschen die Abgasreinigung mit Tricks drosseln können. Die meisten Diesel bestehen die Abgastests nur im Labor, auf der Straße stoßen sie das Mehrfache an Schadstoffen aus. red/br

Die Autobauer stehen im Verdacht, seit den 90er-Jahren zu Lasten der Verbraucher ein Kartell gebildet zu haben, um so Preise und Abgasreinigung abzusprechen. Eine Kultur des Wegschauens von Bundesregierung und zuständigen Behörden hat diesen Betrug ermöglicht. Auch zwei Jahre nach Bekanntwerden des Abgasskandals betreibt Verkehrsminister Dobrindt Pseudoaufklärung. Welche politischen Konsequenzen müssen jetzt gezogen werden, um die Verbraucher und das Klima zu schützen? Wie gelingt der Ausstieg aus dem fossilen Verbrennungsmotor? Welche Rolle spielt das Auto in der Mobilität der Zukunft? Darüber soll am Montag ab 19 Uhr im Kultourpunkt im Bahnhof Görlitz unter anderem mit Stephan Kühn, Sprecher für Verkehrspolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Abgasskandal im Bundestag, diskutiert werden.