Auch in Boxberg gibt es ein lokales „JesusHouse“ . Die Veranstaltung, in der es unter anderem darum geht, welche Bedeutung der christliche Glaube für Leute von heute hat, wird hier vom CVJM-Projekt CaFi getragen, das großzügig von der „Aktion Mensch“ unterstützt wird.
Bereits am Dienstagabend waren hier vor dem Boxberger Jugendklub Waschhaus, in der die Veranstaltungen stattfinden, zahlreiche Wegweiser und Plakate aufgestellt, die auf dieses Event aufmerksam machen. „Am heutigen Eröffnungstag werden bei uns die Evangelisten Evelyn und Walter Buttler aus Görlitz als Moderatoren den örtlichen Programmteil bestreiten“ , erklärt vor Beginn Enrico Miertsch vom Boxberger CVJM. Bevor die Live-Übertragung aus Hamburg über die Leinwand flimmert, stimmen sich die Jugendlichen in der Boxberger Sporthalle erst einmal sportlich beim Volleyball auf die Veranstaltung ein. „Das gehört bei uns zu den offenen Angeboten wöchentlich dazu“ , erläutert Heinz Bittner, der sich seit fast drei Jahren hauptamtlich um die Jugendlichen in Boxberg kümmert.
Zwar laufe im kommenden Jahr seine Arbeitsmaßnahme aus, dennoch hoffe er, dass die offene Jugendarbeit im Ort irgendwie weiter geführt werde. „Zu unserer heutigen Ankommensphase sind natürlich viele Gäste aus den umliegenden Orten eingeladen“ , so Bittner im Gespräch mit der RUNDSCHAU. Zu ihnen gehören unter anderem die Mitglieder des Fish e. V. aus Weißkeißel. „JesusHouse soll ein Platz für junge Leute sein, an dem sie sich wohlfühlen und über Gott reden können, außerdem ist es ein Stück Weg zu Pro Christ in Weißwasser“ , sagt Heinz Bittner.
Zu den Boxberger Jugendlichen gehört auch Anne-Sophie Hußler. „Ich freue mich schon, mit anderen Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Im Boxberger Jugendklub haben wir zahlreiche Möglichkeiten, unsere Freizeit sinnvoll zu verbringen“ , erzählt die 18-Jährige, die dem CVJM seit längerer Zeit angehört.
Leider habe sich die Schließung der Boxberger Schule etwas negativ auf die Arbeit des CVJM ausgewirkt. „Früher brauchte ich nur in die Schule gehen und konnte immer Schülerinnen und Schüler für unsere Arbeit begeistern. Durch die Schließung der Lehreinrichtung sind es heute vor allem Leute von 15 bis 27 Jahren, die unsere Angebote annehmen“ , so Bittner. Gesprochen wird auch über Fragen, die die Boxberger Jugendlichen so bewegen. „Wir wollen ein wenig mithelfen, das kommunale Leben hier in Boxberg mitzugestalten“ , erzählt Heinz Bittner. Großes Lob gibt es für die gute Unterstützung und Zusammenarbeit mit der Gemeinde unter Bürgermeister Roland Trunsch. „Wir kommen wirklich sehr gut miteinander aus“ , so die CVJM-Mitglieder.
Sie hoffen, dass in den nächsten Tagen zahlreiche jugendliche Besucher den Weg in den Boxberger Jugendklub finden werden, um gemeinsam über Gott und die Welt miteinander ins Gespräch zu kommen.