In der Beziehung wird ihr vom kleineren, aber finanziell deutlich besser besattelten Gablenz eine klare Abfuhr erteilt. So war im Gemeinderat zu hören: „Die Finanzlage der Gemeinde ist stabil. So besteht keine Notwendigkeit, die Eigenständigkeit der Gemeinde aufzugeben.“
Für das Jahr 2003 stehen im Verwaltungshaushalt 1,5 Mio Euro und im Vermögenshaushalt 589 000 Euro an Einnahmen und Ausgaben zu Buche. Dabei wird kein neuer Kredit aufgenommen. Dafür werden die Rücklagen um 94 700 Euro geschmälert. Dies auch deshalb, weil „die Schlüsselzuweisungen um zig tausend Euro zurückgegangen sind“ , so Finanzausschussvorsitzender Johannes Rackel.
Aus alten Kreditaufnahmen will die Gemeinde auch in diesem Jahr 8000 Euro tilgen. Der Schuldenstand beträgt rund 140 000 Euro. Dies bedeutet eine Pro-Kopf-Verschuldung von 70,37 Euro.
Die größte Investition in diesem Jahr ist für die Gemeinde der Umbau des Feuerwehrgerätehauses. Bei diesem Vorhaben ist die Gemeinde trotz ihres gesunden Etats auf Fördermittel vom Land angewiesen (die RUNDSCHAU berichtete).
Auf Fördermittel hofft die Gemeinde auch beim Vorhaben Dorfauenentwässerung Kromlau.
Für die Vereine sind 10 000 Euro eingeplant. Diese sollen vorrangig für investive Zwecke eingesetzt werden.
Mit einer Gegenstimme beschlossen die Gablenzer Gemeinderäte den Haushalt 2003.