Der Vorschlag der Landkreise sieht die Fusion zum 1. Januar 2006 vor. „Die Initiative der Politik ist ein positives Signal zum richtigen Zeitpunkt. Wir stehen vor der Frage, ob wir jetzt selbst handeln oder bald nur noch behandelt werden wollen. Ein Zusammenschluss bietet die Chance, unsere Zukunft aktiv zu gestalten und die wichtigen Entscheidungen für unsere Kunden auch weiterhin vor Ort zu fällen“ , so Michael Bräuer, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Löbau-Zittau. Beide Häuser stehen in Verhandlungen, die äußerst kollegial und partnerschaftlich geführt werden. „Es ist unser Ziel, mit einer Fusion mehr zu gewinnen, als nur die Summe beider Häuser. Grundpfeiler der zukünftigen Geschäftspolitik sollen das flächendeckende Filialnetz und die Nähe zu unseren Kunden sein. Gerade im Bereich Vertrieb können wir gemeinsam noch ungenutzte Potenziale ausschöpfen“ , so Bernd Michallik, Vorsitzender des Vorstandes der Niederschlesischen Sparkasse. Zunächst ändere sich für die Kunden und Mitarbeiter der Sparkassen nichts, versichern beide Vorstände. Der vergleichsweise lange Übergangszeitraum bis zum Jahresbeginn 2006 sei bewusst gewählt worden, um eine reibungslose Zusammenführung zu gewährleisten.
Beide Sparkassen hoffen auf positive Entscheidungen der Kommunalparlamente bis zum 30. Juni 2004.