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| 01:04 Uhr

64-Jähriger erstickte bei Brand

Weißwasser.. Zu einem Brand kam es gestern gegen 2 Uhr in einer Wohnung im ersten Stock eines Dreifamilienhauses an der Teichstraße. Bei diesem verstarb der 64-jährige allein stehende Wohnungsbesitzer. (ni)


Dieser war vermutlich mit seiner brennenden Zigarette auf dem Sofa eingeschlafen, das sich dann entzündete. Der Mann verstarb durch die Rauchgase, die er eingeatmet hatte. Irgendwann muss er den Brand bemerkt haben, denn beim Eintreffen der Feuerwehr lag er neben der Couch.
„Drei Atemzüge reichen bei Rauchgas aus, und schon ist man ohnmächtig“ , weiß Wilfried Hebig, Chef der Weißwasseraner Feuerwehr. Er kritisierte gegenüber der RUNDSCHAU, dass die Feuerwehr viel zu spät alarmiert worden sei. „Wenn die Polizei als erste vor Ort ist, hat diese die Pflicht, uns sofort zu rufen und nicht erst abzuwarten, ob sie alleine klarkommt.“ Denn ein 40-jähriger Polizeibeamter wurde bei den eigenständigen Löscharbeiten durch das Rauchgas leicht verletzt. „Das hätte nicht sein müssen“ , so Hebig.
Damit die Feuerwehr so schnell wie möglich zum Einsatz kommen kann, sollte bei Bränden und nötigen Rettungseinsätzen immer die 112 angerufen werden. In diesem Zusammenhang sein Rat: „In jede Wohnung gehört auch ein Rauchmelder. Dieser hilft, einen Brand umgehend zu bemerken, so dass schnell Hilfe gerufen werden kann.“