In Görlitz stehen ab Dienstag drei Personen vor dem Landgericht, die mindestens 100 000 Euro an Umsatzsteuer und Lohnsteuer unterschlagen haben sollen. Das geht aus der Prozessankündigung des Gerichts hervor.

Ein heute 42 Jahre alte Elektriker aus Zittau, eine 35 Jahre alte Zittauerin und eine 38 Jahre alte Frau aus Leipzig sollen laut Anklage zwischen 2004 und 2014 in Zittau ein nicht lizensiertes Unternehmen zur Personenbeförderung betrieben haben. Für diese Privat-Variante von Uber sollen sie weder eine Genehmigung zur Personenbeförderung noch eine Taxilizenz besessen haben.

Neben der nicht abgeführten Umsatzsteuer und Lohnsteuer sollen sie für die beschäftigten Fahrer Beiträge zur gesetzlichen Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und sozialen Pflegeversicherung gegenüber der Barmer GEK einbehalten haben. Macht noch einmal: über 140 000 Euro.