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| 02:56 Uhr

2017 steuert Kleinbahn Schweren Berg an

Weißwasser. Für die Umverlegung der Waldeisenbahnstrecke an den Schweren Berg kann nun die Ausführungsplanung starten. Vattenfall kann sie in Angriff nehmen. Das hat Heiko Lichnok, Geschäftsführer der Waldeisenbahn GmbH, kürzlich bei einem Besuch von Abgeordneten bestätigt. Regina Weiß

Die Genehmigung für die Umverlegung der Strecke liege nämlich vor. "Wir haben ja auch schon sieben Jahre dafür investiert", so Heiko Lichnok.

Rund 3,3 Kilometer Strecke müssen verlegt werden, damit die Kleinbahn das neue Ziel ansteuern kann. Doch bis es soweit ist, wird auf dieser Trasse ein Tagebaugroßgerät vom Vorschnitt des Tagebaus Nochten nach Reichwalde transportiert. Später wird man sich genau diesen Weg zunutze machen, um darauf die Gleise zu verlegen.

Die Waldeisenbahner gehen derzeit davon aus, dass Ende 2015 mit den Erdarbeiten begonnen werden kann. 2016 wird dann ebenfalls als Bauzeit gebraucht. So wie es derzeit aussieht, wird der erste Zug 2017 an den neuen Haltepunkt rollen können. Die Route werde nicht im Regelbetrieb angefahren, bleibt Sonderfahrten vorbehalten, stellt Lichnok klar. Alles andere könnte die Waldeisenbahn nicht leisten.

Geplant ist neben dem Haltepunkt Schwerer Berg ein weiterer an der Rennbahn. Wo die Strecke künftig in die alte Tonbahnstrecke eingebunden wird, entsteht eine Weiche, sodass sich Züge dort begegnen können. Im September 2013 haben die Wald eisenbahner mit einer letzten Fahrt von der Tonbahnlinie Abschied genommen. Sie war die letzte originale Linie. Mittlerweile hat ihr Rückbau begonnen.

Aufgrund der Inanspruchnahme durch den Tagebau erfolgt die Umverlegung der Strecke.