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| 16:18 Uhr

Jubiläum
Museumsverbund soll sich für Sachsen-Preis bewerben

 Auch Schloss Krobnitz gehört zum Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund.
Auch Schloss Krobnitz gehört zum Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund. FOTO: privat
Krobnitz. Die sächsische Kultusministerin regt eine Bewerbung für den Museumspreis des Freistaates an.

Mit seinen vier unterschiedlichen Museen feiert der 1999 gegründete Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund (SOMV) jetzt seinen 20. Geburtstag: mit dem Dorfmuseum Markersdorf, dem Ackerbürgermuseum Reichenbach, dem Granitabbaumuseum Königshainer Berge und Schloss Krobnitz nördlich von Löbau. Dieses war nach dem Ausscheiden des Gründungshauses Schloss Königshain im Jahr 2005 neu in den Verbund aufgenommen worden.

Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange (SPD) hat während der Jubiläumsfeier die umfassende Arbeit insbesondere der kleinen Museen im ländlichen Raum gewürdigt: „Sie sind ein Angebot, die eigene regionale Prägung zu entdecken, wie hier im Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund die Einflüsse von Landwirtschaft und Granitabbau. In den vergangenen Jahren sind auch dank engagierter Ehrenamtlicher spannende Angebote für Kinder und Jugendliche mit Bezug zum Leben im ländlichen Raum geschaffen worden, die die Lebenswelt der Großeltern greifbar und erlebbar machen“ Die Ministerin freue sich, dass der Freistaat Sachsen mit dem landesweiten Konzept zur kulturellen Bildung den SOMV unterstützen kann.

 Von der Basisarbeit der ländlichen Museen profitieren auch die großen und überregional bekannten Häuser in Sachsen. „Denn für viele Menschen sind sie die erste Museumserfahrung und verführen dazu, nach Dresden, Leipzig oder Chemnitz zu fahren, um sich eines der ,Flaggschiffe’ anzusehen.“

Die Ministerin ermutigte den Oberlausitzer Museumsverbund, dessen Ideen auch für andere Museen des Freistaates beispielgebend sein könnten, sich für den mit insgesamt 30 000 Euro dotierten siebten Sächsischen Museumspreis zu bewerben.

www.museum-oberlausitz.de