Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein, aber was kann man angesichts der noch gelteten Kontaktbeschränkungen eigentlich unternehmen? Sich zum Beispiel an der frischen Luft bewegen – unter Einhaltung der Auflagen besagter Kontaktbeschränkungen.
Die RUNDSCHAU hat einige Empfehlungen zusammengestellt für Orte, wo in den meisten Fällen nicht mit vielen Menschen zu rechnen sein dürfte. Orte, die aber dennoch recht reizvoll sind, wie in unserer Bildergalerie zu sehen ist. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Lausitzer Seenland.
  • In Großräschen, mit Hafen, See und IBA-Terrassen, gibt es viel zu sehen rings um den schmucken Hafen am Großräschener See – neben den IBA-Terrassen ziehen auch die hellen neuen Häuser die Blicke auf sich. Für Kinder gibt es genügend Auslauf und Parkplätze sind auch im Umfeld vorhanden. Und dann gibt es da auch noch einen Panoramablick.
  • Am Partwitzer See können die Spaziergänger entlang des Ufers Erholung finden. Am Ende der Zufahrtsstraße von der B 156 gibt es einen Parkplatz. Wenige Meter davon entfernt ist ein schwimmendes Haus zu sehen.
  • Der Ilse-Kanal verbindet den Großräschener mit dem Sedlitzer See und ist von seiner Architektur besonders interessant. Ein Teil des 1197 Meter langen Kanals verläuft nämlich unter der B 96 und ist für Fußgänger begehbar. Aber auch hier sollte strikt auf die Abstandsregelung von mindestens 1,5 Meter geachtet werden.Am besten gelangt man dorthin über die Zufahrt in Sedlitz (links Abbiegen nach dem Sedlitzer Ortseingang in Richtung Senftenberg).
  • Der Barbarakanal ist im Oktober 2019 eingeweiht worden (Bilder-Galerie). Mit Inline-Skates oder Fahrrad gelangt man zum Beispiel von Geierswalde dorthin. Der 1150 Meter lange Kanal verbindet den Geierswalder mit dem Partwitzer See. Sehenswert ist unter anderem die am Geländer angebrachte Figur der Barbara – der Schutzheiligen der Bergleute.
  • Am Senftenberger See ist zwar wie überall die Gastronomie geschlossen, aber einen Spaziergang unternehmen bei schönem Wetter viele Senftenberger in ihrem Stadthafen. Dabei halten sie wie gefordert gebührend Abstand voneinander. Auch die Sperrschilder wegen der Stabilisierung der teilweise weggerutschten Insel werden zurückgebaut. Zum Stadthafen gibt es hier eine 360-Grad-Panorama-Tour.
  • Am Geierswalder See mit seinem Leuchtturm und großem Bootsanleger wird gegenwärtig gebaut. Dennoch lässt es sich am Ufer gemütlich entlangschlendern. Und die schwimmenden Häuser bleiben ein Hingucker. Im Sommer des vorigen Jahres machten sie wegen eines Rechtsstreits Schlagzeilen.
  • Der Sedlitzer See ist an vielen Stellen eine Baustelle und der Zutritt gesperrt. Er wird seit 2005 geflutet. Ein Ende ist für 2023 avisiert. Er soll dann mit einer Fläche von 1404 Hektar der größte See im Lausitzer Seenland sein. Der See ist auch als Wasserlandeplatz für Löschflugzeuge im Gespräch. Vom Parkplatz in Lieske kann man eine der Baustellen sehen – und man hat zudem einen weiträumigen Blick über das Gewässer. Nicht nur für Romantiker besonders eindrucksvoll: der Sonnenuntergang.
  • Am Gräbendorfer See kann man unter anderem auf einem gut ausgebauten Weg mit den Inline-Skates oder dem Rad fahren (Zufahrt rechts ab auf der L 52 aus Richtung Casel). Auf einem Bootssteg der Angler schaut so mancher Erholungssuchende den Wasservögeln oder den vereinzelt vorkommenden Nutrias zu. In Laasow liegen mehrere schwimmende Häuser im Wasser.
  • Der Felixsee ist bekannt durch seinen 36 Meter hohen hölzernen Aussichtsturm. Er befindet sich bei Bloischdorf und gewährt einen Rundumblick in die waldreiche Gegend. Aber auch hier gilt: Abstand halten. Unweit davon gibt es einen Parkplatz. Beachten sollte man hier, dass das Westufer gesperrt wurde. Im Herbst 2018 hatten Taucher eine Unterwasserrutschung am Westufer festgestellt.
  • Am Rostigen Nagel unweit von Kleinkoschen wird momentan auch gebaut, aber man kann diese Landmarke besteigen und den schönen Blick in die Landschaft genießen. Auf der Treppe sollte man jedoch auf den nötigen Abstand wegen des Coronavirus achten. Im Umfeld bieten die Wege gute Bedingungen für Inline Skates und fürs Rad.
  • Der Großsee zwischen Peitz und Guben sowie der Spremberger Stausee sollen hier nicht unerwähnt bleiben, auch wenn diese nicht zum Lausitzer Seenland gehören. Frische Luft kann man bei einem Wochenendspaziergang auch auf den Wanderwegen in der Calauer Schweiz sowie entlang der Fischteiche in der Spreeauenlandschaft bei Dissen unweit von Cottbus. Und beliebt vor allem bei den Cottbusern sind die Madlower Schluchten und der Branitzer Park. Zum Park gibt es hier eine 360-Grad-Panoramatour.