Geht das Jahr zu Ende, dann versammeln sich die Kameraden der örtlichen Feuerwehren zu einer Jahreshauptversammlung. Auch die Trebendorfer unter Regie von Ortswehrleiter Thomas Husse kamen im Gasthaus „Kastanienhof“ zusammen, um das Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Denn besonders in Trebendorf gibt es eine sehr aktive Wehr in unterschiedlichen Generationen. Insgesamt gehören der Wehr 53 Kameraden an, davon 28 aus der aktiven Truppe, 9 der Altersabteilung und 16 Kameraden der Ehrenabteilung. Im Jahr 2019 rückten die Trebendorfer zu 15 Einsätzen aus, davon gab es drei Großbrände. Auch kulturelle Höhepunkte werden von der örtlichen Wehr stets begleitet.

Doch ein paar notwendige Wünsche im Feuerwehralltag des Ortes haben die Kameraden schon. „Unser Gerätehaus ist nicht mehr DIN gerecht, wir benötigen dringend Räumlichkeiten für unsere kleinen Brandschutzhelfer sowie einen Stellplatz für unseren MTW. Ein Anbau an unserem Gerätehaus macht sich dringend erforderlich. Nicht zu vergessen, dass unser Tanklöschfahrzeug mit Baujahr 1994 in die Jahre gekommen ist. Doch insgesamt sind wir ausrüstungstechnisch auf einen recht guten Stand“, so Ortswehrleiter Thomas Husse, der seit 2017 diese Funktion bekleidet.

„Sehr positiv ist hervorzuheben, dass wir für unsere Jüngsten aus der Kinder- und Jugendfeuerwehr zum Teil neue Feuerwehrausstattung bekommen. Ein Plus in unserer Wehr ist der Zusammenhalt. Es gibt wenige Wehren, wo in einem Raum die älteren und erfahrenen sowie die jüngsten Kameraden jeden Dienst gemeinsam bestreiten. Hier lernen die neuen und jungen Feuerwehrfreunde von den erfahrenen Kameraden und manchmal auch umgedreht. Auch unsere „Grauen Panther“ halten uns stets die Treue und unterstützen uns. Ihr seid für uns Ansporn, in Eure Liga zu kommen“, hebt der Trebendorfer Ortswehrleiter und Berufsfeuerwehrmann Thomas Husse hervor. Francy Gärtig und Jens Mäkelburg zeichnen sich in der Arbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehr mit 20 Mitgliedern aus. Francy gab einen kurzen Abriss zum Kreisjugend-Feuerwehrtag sowie zum Braunsteichlager im Jahr 2019. Stefan Kowalick als Mannschaftsleiter des Feuerwehrsportes machte einige Ausführungen. Immerhin verfügen sie über zehn bis elf Wettkämpfer, die sich dieser sportlichen Herausforderung stellen. „Leider haben wir derzeit keine Frauenmannschaft, da durch Haus bauen, Baum pflanzen und Schwangerschaften eine Pause eingelegt werden musste. Aber das wird sich etwas später wieder neu finden. Etwas Sorgen macht uns auch unsere Grüne Aue im Ort, die für den Wettkampfsport mit einer Trainingsbahn ausgerüstet werden müsste. Auch Wasser und Strom müssten dringen verlegt werden“, macht Stefan Kowalick darauf aufmerksam.

Gemeindewehrleiter Bernd Kowalick ist immer noch mit großem Engagement bei der Feuerwehr dabei: „Unsere Feuerwehr lebt. Wir verfügen in unserer Wehr über viele junge Kameraden und die älteren stehen uns stets zur Seite. Wir haben eine gute Mischung. Wir sind stets bemüht, unsere Fahrzeuge am Leben zu erhalten und reparieren zum Teil selbst. Wir befinden uns alle in einer schwierigen Zeit, so müssen wir alle das Beste geben.Die Kinder müssen ausgerüstet werden, damit uns der Nachwuchs erhalten bleibt. Eigentlich ist mir um die Zukunft der Trebendorfer Wehr nicht Bange“, so Bernd Kowalick.

Ausführungen gab es auch von Gerd Preußing als stellvertretender Kreisbrandmeister, Bürgermeister Waldemar Locke sowie vom Gerätewart Christian Struck.

Zu guter Letzt gab es Auszeichnungen und Ehrungen:

Rainer Fabian – für den 40-jährigen aktiven Dienst in den Reihen der Feuerwehr wurde er vom sächsischen Staatsministerium des Innern mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold am Band geehrt;

Die Kameraden Christian Kucher und René Mettke wurden zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Die Kameraden Heiko Kowalick und Toni Mäkelburg erhielten die Beförderung zum Löschmeister. Ausgezeichnet wurde auch Kamerad Maurice Lux für den 5-jährigen aktiven Dienst in den Reihen der Feuerwehr Trebendorf.
Martina Arlt