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| 01:05 Uhr

Zweite Heimat Campingplatz

Eichwege.. Der Eichweger Campingplatz ist ein Anziehungspunkt vieler Camper aus nah und fern. Und die hier mal Station gemacht haben, schauen immer wieder gern vorbei. Dazu zählt auch die Familie Horstmann aus Königs Wusterhausen bei Berlin. Von Manfred Forkert

Die Horstmanns kommen seit 1985 nach Eichwege und gehören zu den Dauercampern, die schon am längsten dort sind. Alles begann, als sie auf dem Weg nach Görlitz, dem Geburtsort von Günter Horstmann (78), eine Rast einlegten. Sie waren begeistert vom Badesee Eichwege und der Campingplatzanlage, die damals noch von der Stadt betrieben wurde. Die Horstmanns beschlossen spontan, dass fortan ihr Campingwagen „Bastei“ am Badesee Eichwege seinen ständigen Platz finden sollte. Dort steht er auch heute noch und wurde nach zehn Jahren um einen weiteren Campingwagen erweitert, so dass Tochter Heidi (52) und ihr Mann Harry (63) mit ihren zwei Söhnen und der Tochter hier ebenfalls einen festen See-Platz haben.
Günter Horstmann erinnert sich noch gut daran, als sie in den ersten Jahren im Winterhalbjahr den Bastei-Wohnwagen privat in der Nähe unterstellten. Seitdem Peter Köppe Campingplatzbetreiber ist, bleibt der Platz ganzjährig geöffnet.
Beide Campingwagen stehen direkt nebeneinander und sind großflächig überdacht. „Das Klima, das schöne Wasser im Badesee, die Pilze in den Wäldern und der frische Spargel im zeitigen Sommer sowie die Harmonie auf dem Campingplatz“ sind für die Drei-Generationen-Familie Gründe genug, Eichwege zu ihrem regelmäßigen Urlaubs-Domizil zu küren. „Es ist unsere zweite Heimat geworden“ , meint Heidi Horstmann.
Wenn ihre Tochter auf dem Platz ist, geht es auch tierisch ab. Denn schon seit ihrem elften Lebensjahr beschäftigt sie sich mit Hunden und besitzt mit ihrem Mann drei Dalmatiner-Hunde, von denen zwei immer mit nach Eichwege kommen, während der dritte das Haus bewacht. Während Heidi und ihre schon drei erwachsenen Kinder und ihr Mann täglich baden gehen, ist Vater Günter nicht mehr so oft im wie am Wasser anzutreffen: Er ist ein fanatischer Angler, der am Badesee, den Angelgewässern und in deren Nähe fast täglich mit der Angel unterwegs ist.
Nur etwa einmal jährlich kehrt er den Gewässern bei Döbern den Rücken, wenn er mit seiner Frau Edith nach Norwegen fährt. Zum Angeln natürlich.
In der Regel sind die Dauercamper von April bis Oktober am Badesee, manchmal auch nur am Wochenende.