Seit gut zwei Wochen ist das Bürgerbüro der Stadtverwaltung  in seinen neuen, dauerhaften Räumlichkeiten in der Bahnhofstraße 1 zu finden. Für die Fraktion Die Linke – SPD – Bündnis 90/Die Grünen ergibt sich daraus dringender Handlungsbedarf. Durch die erhöhte Frequentierung müsse die Erreichbarkeit der neuen Anlaufstelle für Bürgeranliegen dringend überdacht werden, heißt es in einem Schreiben an Bürgermeisterin Christine Herntier. Verfasser ist der Vorsitzende der örtlichen SPD-Fraktion, Dirk Süßmilch. In dem Schriftstück schlägt er vor, zwei Varianten zur Sicherheit der Fußgänger prüfen zu lassen.

Zwei Varianten stehen zur Debatte

Variante eins sieht eine Tempo-30-Zone für die Schloßstraße/Bahnhofstraße vom Kreisel Schloßstraße bis zur Bahnhofstraße/Einmündung Jägerstraße vor.

Variante zwei könnten laut Süßmilch Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) im Bereich der Querungshilfen Schloßstraße und Bahnhofstraße sein.

Als Begründung heißt es von der Fraktion: „Es ist davon auszugehen, dass die Parkmöglichkeiten auf dem Marktplatz oder dem CCS auch weiterhin durch die Bürgerinnen und Bürger genutzt werden, um Erledigungen im Bürgerbüro zu tätigen, sodass die vorhandenen Querungshilfen in der Schloßstraße und in der Bahnhofstraße stärker frequentiert werden als bisher.“ Laut  SPD hat die Stadt die Prüfung der Varianten bereits an den Landkreis weitergeleitet, da nur er Maßnahmen der Verkehrssicherheit verfügen kann.