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Zu wenig Geld für ländliche Spielplätze

Felixsee. Kritik am neuen Förderprogramm mit dem Titel "Spiel.Platz", das das brandenburgische Ministerium für Bildung, Jugend und Sport zum 1. Annett Igel-Allzeit

Juni aufgelegt hatte, meldet das Amt Döbern-Land. Der Grundgedanke, kleine Spielplätze im ländlichen Raum in Ämtern und amtsfreien Gemeinden mit weniger als 15 000 Einwohnern zu unterstützen, sei gut. Aber die Unterstützung sei für den Bewerbungsaufwand zu gering, so der stellvertretende Amtsdirektor Mike Lenke in der jüngsten Felixseer Gemeindevertretersitzung. Laut Fördergrundsatz wird eine Anteilsfinanzierung von bis zu 50 Prozent und eine Zuwendungshöhe bis zu 5000 Euro bewilligt. Auch wenn Döbern-Land die Fördermittel an ihre amtsangehörigen Gemeinden weiterreichen könnte, unten käme verteilt auf sieben Gemeinden nicht mehr viel an.

Insgesamt befinden sich im Topf für Spielplätze im Brandenburger Land laut Bildungsministerium insgesamt 500 000 Euro aus Lottomitteln.