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| 02:53 Uhr

Zeit für Kaffee und Gespräche

Bis auf den letzten Platz war das Spremberger Bergschlösschen zum 28. Frauenfrühstück besetzt. Christina Tabbert-Trebing (l.) sprach über Mutter-Tochter-Verhältnisse.
Bis auf den letzten Platz war das Spremberger Bergschlösschen zum 28. Frauenfrühstück besetzt. Christina Tabbert-Trebing (l.) sprach über Mutter-Tochter-Verhältnisse. FOTO: Martina Arlt/mat1
Spremberg. 23 Tischverantwortliche, 243 Gäste, sechs Brote und 480 Brötchen – in diesem Rahmen hat sich das traditionelle Frauenfrühstück im Spremberger Bergschlösschen bewegt. Am Samstag war der Saal wieder einmal proppenvoll. Martina Arlt / mat1

Eine lange Schlange bildete sich am Samstagmorgen vor dem Eingang des Spremberger Bergschlösschens - und das aus einem guten Grund.

Denn die Frauen aus der Landeskirchlichen Gemeinschaft, der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde sowie vom Katholischen Pfarramt Sankt Benno luden zum 28. Frauenfrühstück ein. Schon längst war die Veranstaltung im Voraus ausverkauft. Zweimal im Jahr wird am Samstagvormittag zu diesem beliebten Treffen eingeladen.

Tiefreichende Verbindung

Die Frauen nehmen sich gern die Zeit, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen und aufmerksam die interessanten Vortragsthemen zu verfolgen.

Am Samstag kündigte sich Christina Tabbert-Trebing aus Hessen mit ihrem Thema "Die Tochter meiner Mutter!" an. Denn die Beziehung zur Mutter ist die erste tief reichende Verbindung im Leben eines Menschen. Von der Mutter und durch sie lernt jeder das Leben kennen. So ist die Beziehung einer Frau zu ihrer Mutter geprägt von vielen emotionalen Strukturen. Dieses Thema wirft immer wieder Fragen und Probleme im Leben auf und ist mit Sicherheit immer wieder für jede Frauengruppe spannend.

Christina Tabbert-Trebing spricht über Themen, die Frauen in der Lebensmitte betreffen. Die 57-Jährige machte sich vor zehn Jahren als Wechseljahreberaterin selbstständig, ist Referentin für Frauenthemen und gelernte Erzieherin. Sie absolvierte auch eine Ausbildung zur Farb- und Stilberaterin. Ihr Ehemann Christian Trebing ist Pfarrer und als Geschäftsführer des Verlages "Wort im Bild" tätig. Die Hessin ist Christin, hat eine Tochter (36) und einen Sohn (30). Sie schrieb ein neues Buch mit dem Titel "Wechsel-Schritte".

Zusammenhalt wichtig

"Mit meinen Themen bin ich sehr oft in Kirchengemeinden zu Gast. Meine Botschaft ist immer, ihr seid o.k., so wie ihr seid, Frauen müssen zusammenhalten. Es sind Inhalte, die Frauen bewegen, die über 40 Jahre alt sind. In diesem Lebensabschnitt gibt es viele Dinge, die sich verändern. Das können die Wechseljahre sein, es kann sich um die Partnerschaft drehen oder auch, wenn die Kinder aus dem Haus gehen", so die Referentin. "Ich liebe es, mit Frauen zu arbeiten, tolle Gespräche zu führen. Letztendlich sind wir doch alle gleich", fügt Christina Tabbert-Trebing hinzu.

Bevor jedoch am Samstagvormittag das Vortragsthema auf der Bühne zur Sprache kam, sorgten sich die 23 Tischverantwortlichen um das Wohl der 243 Gäste zum großen Frauenfrühstück. Immerhin wurden 480 Brötchen und sechs Brote verspeist. Peggy Kott und Berit Strathemann gestalteten die passende Tisch-Deko. Dicht umlagert war der Bücherstand von Beate Lüdtke. Denise Kantor von der Landeskirchlichen Gemeinschaft moderierte die Veranstaltung, die im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche stattfand. Das nächste Spremberger Frauenfrühstück im Herbst 2014 beschäftigt sich mit dem Thema: "Das Leben ist nicht fair" und steht für den 8. November 2014 im Terminkalender der Veranstalter.