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| 03:07 Uhr

Zahl der freiwilligen Wahlhelfer steigt kurz vor dem Stichtag

Spremberg. 486 Erstwähler geben am 22. September in Spremberg ihr Votum für den künftigen Bundestag ab. wr

Darüber informieren die Mitarbeiter des Rathauses. Inzwischen gibt es auch fast genügend ehrenamtliche Wahlhelfer. Der Chef des Fachbereichs für Ordnung und Sicherheit, Frank Kulik, hatte noch im August beklagt, dass immer weniger Einwohner der Stadt bereit sind, sich aktiv an der Absicherung der Wahl zu beteiligen.

Wie jedoch der SPD-Bundestagskandidat Ulrich Freese kritisch anmerkt, sollen mehrere Bürger ihre Wahlbenachrichtigungskarten zu spät oder noch gar nicht erhalten haben. Denn laut Bundeswahlordnung müssen die Wahlberechtigten spätestens bis zum 21. Tag vor dem Termin über ihre Eintragung in das Wählerverzeichnis benachrichtigt worden sein. "Das ist in Spremberg nach meinem Wissen nicht in jedem Fall passiert", sagt Ulrich Freese. Unterdessen erklärt Bürgermeister Klaus-Peter Schulze (CDU), mittlerweile dürften die Benachrichtigungskarten allen 19 832 Wahlberechtigten zugegangen sein. "Falls jemand bisher keine Benachrichtigung erhalten hat, ist er aber nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen", erläutert er. "In diesem Fall kann man am Wahltag einfach ein Personaldokument ins Wahllokal mitbringen und sein Recht ausüben."