„Auch Wölfe, die des öfteren in der Gemarkung Terpe unterwegs sind, haben eine Rolle gespielt“, sagte Werner Marusch, Vorsitzender der Forstbetriebsgemeinschaft Terpe, der 68 Mitglieder angehören.

Wie Marusch mitteilt, sei Referent Karsten Spinner in Fragen der Waldwirtschaft und rechtlicher Probleme ein „sehr vielseitig kompetenter Gesprächspartner“ gewesen. Bei der Exkursion durch die Waldungen um Terpe seien die Waldbauernschüler von Revierleiter Volkmar Tietze begleitet worden. Im Seerosengrund haben sie Dieter Gäbler und seiner Rinderherde einen Besuch abgestattet. Dort soll auch ein Wolf von Jägern gesichtet worden sein. Rinderzüchter Gäbler habe von einer aufgebrachten und nervösen Herde berichtet, „die nicht mehr in die jahrelang gewohnte Koppel einzutreiben war“. Zu Schaden sei jedoch keines der Tiere gekommen. Offenbar hätten die Mutterkühe ihre Kälber erfolgreich gegen den Wolf verteidigen können. Dennoch mussten Gäblers 17 Rinder zwangsläufig auf einen anderen Weideplatz ausweichen. kg

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