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| 15:49 Uhr

Staatssekretär setzt auf effizientere Logistik
Wissenschaftler forschen zum Güterverkehr

Spremberg. Von besseren grenzüberschreitenden Verbindungen werden Firmen aus der Region wie die die Bertschi Gruppe in Schwarzheide oder die Lion Group in Forst, Kodersdorf und Elsterwerda direkt profitieren. Das erklärt Staatssekretär Hendrik Fischer vom brandenburgischen Wirtschaftsministerium.

Er hat in dieser Woche an einer Konferenz von Unternehmern in Schwarze Pumpe teilgenommen. Sie berieten über Chancen des kombinierten Güterverkehr auf Straßen und Schienen. Der Staatssekretär sagt: „Natürlich ist es wichtig, die Infrastruktur weiter auszubauen.“ Solche Projekte gestalteten sich jedoch „oft langwierig“. So könnten von der Idee bis zur Planung und zum Bau mehrere Jahre vergehen. „Das heißt, wir müssen auch nach anderen Wegen suchen, um den Transport zu verbessern.“ Dazu zähle die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und der Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr. Dies könne zu einer effizienteren Logistik beitragen. Allein an der Strecke von Cottbus nach Görlitz ließe sich der Güterverkehr durch einen Ausbau des Schienenweges vervierfachen: Das schätzt der Geschäftsbereichsleiter der Industrie- und Handelskammer, Jens Krause, der ebenfalls am Treffen in Schwarze Pumpe teilnahm.