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Bericht der Landesregierung zu Rückkehrern
Geringe Resonanz auf Rückkehr-Aktionen

Spremberg/Potsdam. René Wappler

Die Zahl der Rückkehrer aus dem Westen in äußere Regionen des Landes Brandenburg, wie zum Beispiel die Stadt Spremberg und Umgebung, bleibt vorerst gering. Darauf weist ein Bericht der brandenburgischen Landesregierung hin, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Zwar werben sowohl Sprembergs Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) als auch der Wirtschaftsförderer ASG und weitere Firmen aus der Region für die Chance, wieder in der Heimat zu arbeiten. Doch überdurchschnittliche Rückkehrquoten vermelden derzeit eher die Kreise in der Nähe der Hauptstadt Berlin. Dabei sind Akademiker unter diesen Personen besonders stark vertreten. Der Bericht erwähnt die Initiativen in Spremberg, Prignitz und dem Westen der Lausitz vor dem Hintergrund, dass die Rückwanderer „gerade in den äußeren Regionen ein nicht zu vernachlässigendes Potenzial für die regionale Entwicklung“ bilden. Seit dem Jahr 2013 zählt der Rückkehrer-Service zu den Aufgaben, denen sich der Spremberger Wirtschaftsförderer ASG verschrieben hat.