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Wildes Gerücht um Angriff mit einem Messer entkräftet

Spremberg. Ein aktuelles Gerücht um eine Messerstecherei in Spremberg entbehrt jeder Grundlage: Darauf haben am Mittwochabend die Mitglieder des Spremberger Bildungsausschusses hingewiesen. So geistert seit Dienstag die Mär durch die Stadt, in einem Wohnblock am Schomberg sei ein Kind bei einer Messerattacke verletzt worden. René Wappler

Monika Wagschal (SPD) erklärte im Bildungsausschuss: "Wir haben uns auch beim Runden Tisch mit dem Thema befasst." Fest stehe, dass sich am Dienstag ein Kind an einer Türscheibe verletzt habe und nun in einem Berliner Unfallklinikum behandelt werde. "Es war also keine Messerstecherei, sondern einfach ein Unfall", sagte Monika Wagschal. Auch die Polizei-Pressestelle bestätigt diese Schilderung.

Schon in der Vergangenheit kursierten wilde Gerüchte in Spremberg: Nach einem Eintrag auf Facebook, Asylbewerber hätten die Schwimmhalle mit Fäkalien verunreinigt, erstatteten die Rathaus-Mitarbeiter eine Anzeige. Der Gerichtsprozess dazu steht noch aus.