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Schwimmen
Wiesenwegschüler auf dem Podest

Jungen und Mädchen der Wiesenwegschule belegten Platz drei.
Jungen und Mädchen der Wiesenwegschule belegten Platz drei. FOTO: Detlef Bogott
Spremberg. Das Regionalfinale der Schulen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung im Schwimmen hat in dieser Woche in Spremberg stattgefunden. Acht Mannschaften mit 60 Teilnehmern sind an den Start gegangen. Von Detlef Bogott

Ausrichter der regionalen Traditionsveranstaltung ist die Wiesenwegschule Spremberg. Von Anfang an hält Corinna Fuchs alle Fäden der Organisation in ihren Händen. Sehr aktiv ist sie auch bei der Spremberger Wasserwacht. Unterstützt von Bärbel Jurischka sind die beiden auch für das Schulschwimmen verantwortlich.

Für das Regionalfinale wurde seit einigen Wochen fleißig trainiert. Beim Wettkampf hatten die Schüler je nach Altersstufe Strecken von 25 beziehungsweise 50 Metern im Brust-, Rücken- oder Freistiel zu absolvieren. Alle acht Mannschaften gaben sich große Mühe. Am Ende standen die Schwimmer der Cottbuser Spreeschule auf dem Siegerpodest, gefolgt von den Schwimmern der Senftenberger Förderschule Hand in Hand. Platz drei und somit auch noch einen Podiumsplatz und einen Pokal erkämpften sich die Schwimmer der Spremberger Wiesenwegschule. Die Schwimmer der Spreeschule haben zum wiederholten Mal gewonnen und sich jetzt für die Landesmeisterschaften im April 2018 qualifiziert. Die Mannschaft, die dann in Potsdam gewinnt, hat sich dann die Fahrkarte für das Bundesfinale in Berlin erschwommen.

Corinna Fuchs macht sich übrigens auch so ihre Sorgen zum Thema Schwimmhalle in Spremberg. Mittwochs und freitags ist sie hier beim Schwimmunterricht. Sie plädiert für einen Neubau der Halle, denn das Fehlen einer Bahn mache sich beim Unterricht bemerkbar. Vor allem müsse die jetzige Halle solange nutzbar bleiben, bis eine neue fertiggestellt ist. Die Fahrkosten in ein Ausweichbad würden enorme Fahrkosten bedeuten – vom Zeitfaktor gar nicht zu sprechen. Sollte der Puschkinplatz als neuer Standort beibehalten werden, gelte es auch, an die Parkplätze zu denken. Schon jetzt reichen die Flächen nicht aus. Bei Wettkämpfen und Veranstaltungen mache sich das Problem besonders bemerkbar.

Auf keinen Fall dürfe das Schulschwimmen ausfallen. „Wir beobachten seit einiger Zeit, dass es wieder zu viele Kinder und auch Jugendliche gibt, die nicht schwimmen können“, so Corinna Fuchs. Sie fände auch ein Dreimeter-Brett sinnvoll, „denn die Tiefe im Sprungbereich würde ausreichen, um auch das Tieftauchen, das Bestandteil der Rettungsschwimmer- Prüfungen ist, durchführen zu können.“