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Welzow pocht weiter auf mögliches Nachtverbot für Tagebau

Blick in den Braunkohletagebau Welzow-Süd der Vattenfall AG.
Blick in den Braunkohletagebau Welzow-Süd der Vattenfall AG. FOTO: Patrick Pleul (dpa-Zentralbild)
Welzow. Die Stadt Welzow legt Widerspruch gegen die generelle Zulassung des Nachtbetriebs im Tagebau Welzow ein. red/js

Gegen eine generelle Zulassung des Nachtbetriebs im Tagebau Welzow legt die Stadt Welzow Widerspruch ein. Das teilte die Stadtverwaltung am Freitag mit. Die Stadtverordnetenversammlung hatte gefordert, dass bei ungünstigen Windverhältnissen die Arbeit im Tagebau zwischen 22 und 6 Uhr einzustellen sei. Dies sei aber bei der Abwägung durch das Landesbergamt für den Sonderbetriebsplan Immissionsschutz nicht berücksichtigt worden, bemängelte Welzows Bürgermeisterin Birgit Zuchold (SPD). Dass für einige Orte höhere Immissionsrichtwerte gelten würden - nur wegen ihrer bergbaulichen Vorprägung - sei nicht nachvollziehbar, so die Bürgermeisterin.