Klaus-Peter Schulze, der Landtagsabgeordneten Birgit Wöllert, von Hermann Kostrewa, dem Sozialdezernenten des Landkreises Spree-Neiße, vom Stadtverordneten Andreas Lemke und natürlich vom Vorsitzenden des Albert-Schweitzer-Familienwerkes, Dr. Holger Wahl, sowie von Kai Noack, Sozialarbeiter im Jugendtreff, und weiteren Jugendlichen aus Spremberg.
Im Gespräch mit dem Minister ging es um die Probleme des Alltags in der Jugendarbeit. Jugendliche machten deutlich, dass die Jugendarbeit notwendig und wichtig ist, um sich in einer Stadt wohl fühlen zu können. Außerdem wurde die Hoffnung geäußert, dass die Qualität der Jugendarbeit im Land Brandenburg, in diesem Fall besonders in der Stadt Spremberg, durch die Landesregierung und den Landkreis auch weiterhin finanziell gesichert werden kann, da sonst die Jugendarbeit wirklich gefährdet sei.
Wie Kai Noack ging es auch anderen Gesprächspartnern um schulische Probleme. Die Umsetzung der Lehrer im Rahmen des Programms „Tolerantes Brandenburg“ verunsichere viele Schülerinnen und Schüler. Und darüber werde auch in den Spremberger Jugendeinrichtungen gesprochen. Und schließlich wurden Projekte gegen Rechts und Ausländerfeindlichkeit thematisiert. Minister Holger Rupprecht zeigte sich beeindruckt vom Spremberger Jugendtreff, eine derart gut arbeitende Einrichtung suche in Brandenburg schon seines Gleichen.
Und es war gestern auch nicht sein einziger Termin in Sachen Jugend. Für die Halbtagsgrundschule Laubsdorf in der Gemeinde Neuhausen/Spree überreichte er einen Förderbescheid über 30 128 Euro. Laut Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg sind die Fördermittel für die ganztagsspezifische Teilsanierung in den Essensversorgungs-, Aufenthalts- und Mehrzweckräumen vorgesehen. Außerdem für die Teilsanierung der Lehr- und Ausgabeküche, den Bibliotheksraum sowie für eine neu eingerichtete Kreativ-Werkstatt. Mit den Bauarbeiten wird insbesondere das für den Ganztagsbetrieb wichtige räumliche Angebot für das Mittagsangebot aufgewertet. Die geförderten Gesamtkosten für die Teilsanierung belaufen sich auf 37 659 Euro. Die Förderung (80 Prozent der Gesamtkosten) stammt aus dem Bundesinvestitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung“ zum Ausbau der ganztagsschulischen Angebote. Ziel des Ausbaus der Schulen mit Ganztagsangeboten für das Land Brandenburg ist es, für 25 Prozent aller Schülerinnen und Schüler im Grundschulbereich und für ein Drittel aller Schülerinnen und Schüler in Schulen der Sekundarstufe I ein ganztagsschulisches Angebot vorzuhalten. (pm/db)