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| 14:50 Uhr

Veranstaltung
Gebasteltes, Glühwein und Alpakas

Erstmals waren die Schüler der ASF-Grundschule „Haus des Lernens“ mit einem Stand zum Spremberger Weihnachtsmarkt präsent. Der Erlös kommt Hort- und Schulprojekten zugute.
Erstmals waren die Schüler der ASF-Grundschule „Haus des Lernens“ mit einem Stand zum Spremberger Weihnachtsmarkt präsent. Der Erlös kommt Hort- und Schulprojekten zugute. FOTO: Arlt Martina
Spremberg. Zum dritten Lichterfest mit Weihnachtsmarkt kamen Tausende nach Spremberg. Von Martina Arlt

Rückt das dritte Lichterfest in Spremberg näher, dann ist die Zeit für den traditionellen Weihnachtsmarkt gekommen. Dann werden auf dem Marktplatz die Holzhütten aufgebaut und mit entsprechender Dekoration zur Adventszeit versehen. Die große Tanne erstrahlt im Lichterglanz. Auch in diesem Jahr richteten sich die Händler für drei Tage in Spremberger Gefilden ein.

Seit drei Jahren gehörten nun auch schon die Alpakas von Marina Urbanz aus Spremberg zum gewohnten Bild zwischen den Weihnachtshütten. Auch die Tiere haben ein Dach über dem Kopf und werden von den Besuchern gern angesehen und gestreichelt. In diesem Jahr wurden die Vierbeiner Appsolution und Mister Uno aus der großen Alpakafamilie auserwählt. Denn immerhin fühlen sich auf dem Spremberger Hof von Marina Urbanz mehr als 50 Tiere wohl. „Kälte macht ihnen nichts aus. Sie fühlen sich hier auf dem Weihnachtsmarkt wohl, wenn sie von den Leuten bestaunt werden“, so die Sprembergerin. Passend dazu hatten die Gäste auch gleich die Möglichkeit, Strümpfe und Socken aus Alpakawolle zu erwerben. Neugierig probierten die Gäste auch gern das Getränk Alpakaspucke, grüner Glühwein.

Erstmals waren in diesem Jahr Schüler und Lehrer der ASF-Grundschule „Haus des Lernens“ mit einem eigenen Stand präsent, um Gebasteltes und Gebackenes an den Mann zu bringen. Daniela Schneider und Lehrerin Daniela Hecht standen den Schülern am Sonntagmittag zur Seite und betreuten den Stand mit. „Diese kleinen Präsente wurden von Eltern, Omas und Opas angefertigt. Die Schüler nutzten dafür den Kunst- und WAT-Unterricht sowie die Kreativ-AG und den Hort, um weihnachtliche Dinge zu gestalten“, so Daniela Hecht. Ob Vogelhäuschen, Schwibbögen oder gestrickte Socken von Oma, es gab ein reichliches Angebot an Geschenken. „Es haben alle 110 Schüler in irgend einer Form mitgewirkt. Ein großes Dankeschön möchten wir dabei den Eltern und Großeltern für die Unterstützung sagen“, so Daniela Hecht. Um den Stand zu betreuen, wurden Lehrer und Schüler abwechselnd eingeteilt. Der Erlös davon soll für Hort- und Schulprojekte eingesetzt werden.

Auch Barbara Stresow aus Drebkau schlenderte mit ihrer Enkeltochter Antonia über den Weihnachtsmarkt: „Den Weihnachtsmarkt haben sie wieder schön eingerichtet und geschmückt. Besonders in der Dunkelheit erstrahlen dann die Lichter, das ist sehr schön und bringt weihnachtliche Stimmung. Wir fahren jedes Jahr hier zum Weihnachtsmarkt, sind aber auch sonst gern hier in der Stadt einkaufen.“

Philipp Rapp (30) aus Haidemühl ist gern mit seiner Tochter Elenor (3) im weihnachtlichen Flair unterwegs: „Meine Tochter fährt besonders gern Karussell, doch es war teilweise ein riesengroßer Andrang. Das ist ein Muss und so sind wir heute zum Sonntag noch einmal auf dem Weg zum Karussell. Samstagabend war das Wetter etwas diesig, so zeigte sich der Lichterglanz noch anheimelnder. Wir trinken dann gern Kinderpunsch und essen Crepes.“

Jack Teichert aus Cottbus gehört seit Jahren zu besonderen Events in Spremberg zu den Händlern, so auch am vergangenen Wochenende: „Seit mehr als zwölf Jahren bin ich in Spremberg präsent. Ich verkaufe Winteraccessoires, Mützen und Schals. Das ist auch wetterabhängig. Die Kaufstimmung in Spremberg ist gut“, lobt Jack Teichert. „Zum Weihnachtsmarkt sind die Standgebühren angemessen. Hier gibt es auch eine besonders gute Zusammenarbeit mit dem City-Werbering.“

Auch Sabrina Zech und Julian Jainz vom Cottbuser Café Maximum, die Kaffee- und Schokospezialitäten sowie heißen Quittensaft anboten, lobten die Spremberger Feste, die gut organisiert sind: „Besonders schön finde ich hier auch, dass die Weihnachtsmusik überall zu hören ist, und das Lichtermeer ist ganz toll“, so Sabrina Zech.

Auf jeden Fall waren bei Einbruch der Dunkelheit tausende Menschen in der Spremberger Innenstadt unterwegs und schauten sich nach Geschenken in den Läden um. Die Glühweinnacht am Samstag war wieder ein großer Anziehungspunkt, um Leute zu treffen und nette Gespräche zu führen. Zusätzlich gab es zum dritten Lichterfest zahlreiche musikalische Veranstaltungen in der Stadt.